Rezension - Frostkuss - Jennifer Estep

Montag, 24. Juli 2017
Titel: Frostkuss
Reihe: Mythos Academy 
Autor: Jennifer Estep
Genre: Jugendbuch, Fantasy
Länge: 400 Seiten
Vom Hersteller empfohlenes Alter:
Ab 14 Jahren
Verlag: piper

Kurzbeschreibung laut Amazon.de:
Sie sind die Nachkommen sagenhafter Kämpfer wie Spartaner, Amazonen oder Walküren und verfügen über magische Kräfte. Auf der Mythos Academy lernen sie, ihre Fähigkeiten richtig einzusetzen. Gwen Frost besitzt ein einzigartiges Talent: die »Gypsy-Gabe«. Eine einzige Berührung reicht aus, um alles über einen Gegenstand oder einen Menschen zu wissen. Doch dabei spürt Gwen nicht nur die guten Gefühle, sondern auch die schlechten und die gefährlichen. Auf der Mythos Academy soll sie lernen, mit ihrer Gabe sinnvoll umzugehen. Aber die mythische Welt steht vor einer tödlichen Bedrohung, und Gwen befindet sich plötzlich im Zentrum eines großen Krieges.

Meine Meinung:
Das Cover schimmert und glitzert richtig schön. Es ist einfach wie die gesamte Reihe magisch. Die Blume, die darauf zu sehen ist, finde ich sehr majestätisch. Meiner Meinung nach sind die schwarzen Cover, welche neu aufgelegt wurden, viel schöner als die alten weißen.

Ich finde, dass die Idee der Geschichte genauso bezaubernd ist. Die Autorin hat eine völlig neue Welt erschaffen und mit der Atmosphäre der Akademie noch einmal einen draufgesetzt. Ich persönlich liebe Akademie oder Camp Geschichten. Diese kommen mir realitätsnäher vor als andere, obwohl es sich bei ihnen meistens um Fantasygeschichten handelt.

Ich liebe ja die griechische Mythologie und habe mich dadurch natürlich auch gleich in diese Reihe verlieben müssen. Es geht hier sehr viel um Götter und Krieger. Wer zum Beispiel „Thor“ mag, könnte diese Reihe mit ihren wundervollen Charakteren auch mögen. Ich finde die Idee einfach genial, dass die Autorin das Thema Götter genommen und neu verpackt in eine Internatsgeschichte gesteckt hat.

Meines Erachtens nach gibt es sowieso viel zu viele Internatsgeschichten oder Ähnliches die sich nicht sonderlich voneinander abheben. Doch bei dieser Reihe ist das anders. Man bemerkt als Leser wirklich, dass sich die Autorin Gedanken zu dem Thema gemacht hat und sich Zeit gelassen hat, anstatt irgendetwas Unglaubwürdiges schnell hinzuschreiben.

Das Buch wurde von mir an einem Tag durchgesuchtet. Die Seiten sind nur so dahin geflogen. Dies war auch dem großartigem Schreibstil der Autorin zu verdanken. Sie schreibt wirklich flüssig und es gab keine einzige Stelle, die sie nicht bildlich darstellen und flüssig schreiben konnte. Ich habe auch gleich nach dem zweiten Band der Reihe gegriffen, da der erste meiner Meinung nach einfach zu schnell geendet hat und ich unbedingt wissen wollte, wie es weitergeht.

Ich finde es richtig cool, dass die Autorin am Ende des Buches, dem Leser noch kleine Extras dagelassen hat, wie zum Beispiel Gwens Stundenplan oder einen ihrer Aufsätze. Meiner Meinung nach war dies ein richtig netter Bonus.

Das Buch bekommt aber leider nur 4 Sterne anstatt 5 von mir und zwar aus einem ganz einfachen Grund. Es gab eine Stelle im Buch, die mir so gar nicht gefallen hat. Ich meine jetzt nicht, wie sie dargestellt wurde, sondern wirklich das Inhaltliche hat mir nicht gefallen. Natürlich will ich euch jetzt nicht spoilern und behalte die genaueren Details für mich. Ich kann euch die Reihe nur ans Herz legen.

Meine Bewertung:
4 von 5 Sternen 
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Rezension - Ein Kuss aus Sternenstaub - Jessica Khoury

Samstag, 22. Juli 2017
Titel: Ein Kuss aus Sternenstaub 
Originaltitel: The Forbidden Wish
Genre: Jugendbuch, Fantasy, Liebesroman
Länge: 448 Seiten
Vom Hersteller empfohlenes Alter:
Ab 12 Jahren
Verlag: cbj


Kurzbeschreibung laut Amazon.de:
»Er ist die Sonne und ich bin der Mond.«
SIE ist die mächtigste aller Dschinnys. ER ist ein gewitzter Dieb. Gemeinsam sind sie unschlagbar. Doch zunächst sind sie ein Dreamteam wider Willen, denn ER möchte alles aus seinen drei Wünschen rausholen, SIE schnellstmöglich ihre Freiheit zurückgewinnen. Aber nach und nach erkennen die beiden, dass alles Glück dieser Welt bereits an ihrer Seite ist. Doch wenn eine Dschinny und ein Mensch sich verlieben, erwartet sie beide der Tod. Also müssen die beiden, um ihr Glück UND die Freiheit zu gewinnen, alle Regeln brechen.

Meine Meinung:
Das Cover sieht meiner Meinung nach etwas episch aus. Die Frau darauf stellt höchstwahrscheinlich Zahra, unsere Hauptprotagonistin dar. Die Schrift ist auch ein bisschen verschnörkelt. Dies finde ich ziemlich schön. Generell die ganze Aufmachung des Covers kann sich sehen lassen.

Eigentlich handelt es sich bei diesem Buch um eine Adaption der Geschichte, 1001 Nacht. Ich habe 1001 Nacht nie gelesen und wusste nur vage über die Geschichte Bescheid, daher kann ich dazu nun keine Schlüsse ziehen.

Ich finde es sehr toll, dass unsere Dschinny die weibliche Hauptprotagonistin Zahra ist. Meistens tauchen in Dschinn Büchern nur vermehrt männliche Protagonisten auf und man sucht nach einer starken, kämpferischen Frau, doch man findet keine. Doch hier war es einmal umgekehrt. Dies und viele andere Punkte, machen die Geschichte einzigartig.

Zahra ist eine sehr wilde Person und trägt verschiedene Sachen mit sich herum. Wie jeder andere hat auch sie ihr Bündel zu tragen, nur leider hat sie wegen einer Sache in ihrer Vergangenheit starke Schuldgefühle und weiß nicht so genau, wie sie damit umgehen soll. Von außen sieht man ihr ihr Alter nicht an, wenn sie es nicht will, doch sobald man die Dschinny einmal kennengelernt hat, merkt man wie weise sie ist.

Meiner Meinung nach wurde die Figur des Dschinns meisterhaft besetzt und ich hätte mir keine andere Hauptprotagonistin als Zahra wünschen und vorstellen können. Sie besitzt einfach einen regelrechten Kampfesgeist und das auch noch, obwohl sie seit über mehr als 500 Jahren nicht mehr aus ihrer Flasche herausgekommen ist.

Die anderen Charaktere haben es mir auch ziemlich angetan. Aladdin ist ein herzensguter Mensch und sieht sich selbst als kleiner an, als er ist. Er besitzt seinen ganz eigenen Charme und versucht die Dinge eher ins Lächerliche zu ziehen, da er Angst vor der Wahrheit und auch vor der Zukunft hat. Ihn schließt der Leser besonders schnell ins Herz. Zumindest bei mir war es so. Nebenbei lernen wir auch viele andere Nebencharaktere kennen und ich muss sagen, dass egal ob neben oder Hauptcharakter, jede einzelne Figur gut erschaffen und beschrieben wurde und ich als Leser das Gefühl hatte, in dieser Fantasywelt zu leben und die Geschichte selbst am eigenen Leib zu erfahren.

Wer in diesem Buch nach einer kitschigen Liebesgeschichte sucht, wird lange suchen können, da die Geschichte zwischen Zahra und Aladdin rein gar nichts mit kitsch zu tun hat. Es geht in dem Buch auch sehr viel um die eigene Identität. Die Frage: Wer bin ich? Stellt sich Zahra selbst unterschwellig immer wieder. Noch dazu kommt, dass ich die Moral der Geschichte fantastisch finde und gut überlegt. Die Kernaussage ist eigentlich, dass man nicht alles braucht, um glücklich zu sein, sondern sogar Liebe manchmal schon ausreichen kann.

Die Geschichte wird aus der Perspektive von Zahra erzählt, was ich persönlich auch am besten gelöst fand, da wir auch sehr viel über sie und ihre Vergangenheit erfahren. Vielleicht hätte ich es noch ein kleines bisschen besser gefunden, wenn Aladdin von der Autorin auch ein paar Kapiteln zu erzählen bekommen hätte, doch dies finde ich nicht so tragisch, da meistens sowieso nur ein Hauptprotagonist die Geschichte aus seiner Sicht der Dinge erzählt.

Das Buch bekommt 5 Sterne von mir, da es einfach magisch und einzigartig war. Auch wenn ich die Geschichte von 1001 Nacht nie gelesen habe, bin ich mir sicher, dass es keine bessere Adaption davon gibt.

Vielen Dank an das Bloggerportal für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplares!

Meine Bewertung: 5 von 5 Sternen 
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