Rezension - If I stay - Gayle Forman

Donnerstag, 22. Juni 2017
Titel: If I Stay
Autor: Gayle Forman
Genre: Jugendbuch, Liebesroman
Länge: 320 Seiten
Vom Hersteller empfohlenes Alter:
Ab 14 Jahren 
Verlag: Speak

Kurzbeschreibung laut Amazon.de: 
In the blink of an eye everything changes. Seventeen ­year-old Mia has no memory of the accident; she can only recall what happened afterwards, watching her own damaged body being taken from the wreck. Little by little she struggles to put together the pieces- to figure out what she has lost, what she has left, and the very difficult choice she must make. Heartwrenchingly beautiful, this will change the way you look at life, love, and family. Now a major motion picture starring Chloe Grace Moretz, Mia's story will stay with you for a long, long time.

Meine Meinung:
Das Cover ist meiner Meinung nach unheimlich ausdrucksvoll. Obwohl es eher schlicht ist, findet man in dem Gesicht des Mädchens alle Emotionen, die auch die Hauptprotagonistin Mia in der Geschichte erlebt. Es ist außerdem auch ein bisschen düster und die Farben sind eher dunkler.

Meines Erachtens nach ist die Idee der Geschichte einfach nur sehr emotional und außergewöhnlich. Am Anfang weiß man als Leser noch nicht so genau, ob dies nun auch eine Fantasy Geschichte ist oder nur eine Liebesgeschichte. Dies fand ich auch sehr gut gelöst, da man so ein bisschen rätseln konnte. Meiner Meinung nach ist die Geschichte auch sehr traurig. Dem Leser werden viele Emotionen vermittelt und zwar nicht nur Trauer, Verzweiflung und Hass, sondern auch Liebe, Aufrichtigkeit und Lebhaftigkeit.

Unsere Hauptprotagonistin Mia besitzt eine erstaunliche Persönlichkeit. Sie ist eine sehr fürsorgliche Person und kümmert sich um einen Bruder als wäre er ihr eigener Sohn. Obwohl sie im Teenager alter ist, kommt es mir so vor, als ob sie für ihr Alter schon sehr reif wäre. Im Laufe des Buches muss sie eine wichtige Entscheidung treffen. Ich habe Mia sofort ins Herz geschlossen und war sehr traurig, als das Buch zu Ende war. Außerdem mag ich den Schreibstil der Autorin sehr und bewundere sie, für ihre tolle Idee.

Da ich dieses Buch auf Englisch gelesen habe, hatte ich am Anfang so meine Zweifel, ob ich alles verstehen werde, doch diese Zweifel haben sich schnell in Luft aufgelöst. Schon nach den ersten Seiten war mir klar, dass ich keine Probleme mit der Sprache des Buches haben werde und mich einfach zurücklehnen und die Geschichte genießen kann. Darüber habe ich mich sehr gefreut, da ich vor diesem Buch noch ein anderes englisches Buch gelesen habe, bei dem es leider an der Sprache gehadert hat und ich das Lesen nicht mehr richtig genießen konnte.

Meiner Meinung nach ist die Geschichte auch überhaupt nicht kitschig, obwohl es um eine Liebesgeschichte geht. Allerdings muss ich sagen, dass die Liebesgeschichte nicht wirklich im Vordergrund steht. Eigentlich geht es um sehr viel mehr. Zum Beispiel steht die Freundschaft sehr im Vordergrund und auch das Erwachsenwerden. Ich habe es auf jeden Fall sehr genossen, dass die Geschichte noch sehr viel mehr zu bitten hatte, als es zuerst den Anschein hatte.

Leider habe ich auch Kritikpunkte. Meines Erachtens nach hat die Autorin die Charaktere nicht ausführlich genug beschrieben. Ich hätte gerne mehr über sie erfahren und damit meine ich nicht nur über ihr Aussehen. Die Nebencharaktere wurden kaum beschrieben, bei den Hauptprotagonisten war das schon ein bisschen anders. Dafür ist die Autorin mehr auf die Gefühle der Charaktere eingegangen. Dies möchte ich ihr zugute halten.

Zu dem Buch gibt es auch einen Film, den ich persönlich aber leider noch nicht gesehen habe. Ich werde ihn mir aber sehr bald ansehen, da ich schon sehr auf die Umsetzung gespannt bin. Ganz hinten auf den letzten Seiten, hat die Autorin die Schauspieler interviewt, die ihre Hauptcharaktere aus dem Buch im Film spielen sollen. Diese Interviews waren ein netter Zusatz und meiner Meinung nach auch sehr aufschlussreich. Die Besetzung für den Film finde ich auch sehr gelungen und einer meiner Lieblingsschauspielerinen wird sogar Mia spielen. Ich bin mir sicher, dass mir der Film gefallen wird.

Das Buch bekommt von mir 4 Sterne. Leider hat es für die volle Punktzahl nicht gereicht, da mir wie oben schon erwähnt die Charaktere einfach zu dürftig beschrieben wurden. Außerdem hat mir das Ende zwar gefallen, aber es hat mir das gewisse Etwas gefehlt.
 
Meine Bewertung: 4 von 5 Sternen 
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Rezension - Diatar - Kind des Lichts - Ina Linger

Freitag, 16. Juni 2017
Titel: Diatar - Kind des Lichts
Reihe: Die Mondiar Trilogie  
Autor: Ina Linger
Genre: Fantasy
Länge: 338 Seiten
Verlag: CreateSpace Independent
Publishing Platform

Kurzbeschreibung laut Amazon.de: 
Gehe nie hinaus in die Nacht. Meide die Dunkelheit. Betrete niemals die Höhlen der Monandor. Sei vor der Dämmerung zuhause. Diese Regeln werden den Diatar von Kindesbeinen an eingebläut. Wer sich nicht an sie hält, ist des Todes. Das weiß auch der junge Krieger Jaro. Doch als er in einem Kampf mit den Monandor, den Dämonen der Dunkelheit, schwer verwundet wird, gelingt es ihm nicht mehr, vor Einbruch der Nacht zurück in sein Dorf zu kehren. Es ist ausgerechnet Risa, die ihn findet und in eine Höhle schleppt. Risa, die ihm zwar bereits das Leben rettete, als sie beide noch Kinder waren, die er jedoch seit Jahren nicht mehr gesehen hat. Sein Leben ein weiteres Mal in ihren Händen zu wissen, erfüllt Jaro mit Angst, denn eines weiß er mit Sicherheit: Niemand bleibt so unschuldig und gut, wie er als Kind einst gewesen ist – schon gar nicht eine menschenfressende Dämonin der Nacht …

Meine Meinung:
Das Cover ist meiner Meinung nach ein richtiger Eyecatcher. Es ist das Schönste was ich seit Langem gesehen habe und man merkt, dass sich dabei jemand sehr große Mühe gegeben hat. Mit den großen Felsen, die sich im Wasser spiegeln, kommt einfach eine sehr harmonische Stimmung, auf die einem gleich noch viel mehr Lust auf das Lesen macht.Der Junge, der auf dem Cover zu sehen ist, ist meines Erachtens nach Jaro. Ich finde es nur schade, dass er ganz in Schwarz dargestellt wurde und man nur seine Rückseite sieht. Hätte man ihn nicht nur in Schwarz dargestellt, hätte ich mir Jaro definitiv besser vorstellen können.

Ich finde es schade, dass das Buch nicht aus der Perspektive von Jaro geschrieben ist. Ich hätte mich so viel besser in ihn hineindenken und fühlen können. Ansonsten ist der Schreibstil der Autorin sehr angenehm und spannend. Ich finde es sehr aufregend Jaro zu begleiten und zu sehen, wie es mit ihm weitergeht.

Manchmal habe ich leider auch den Eindruck, dass die Geschichte im Wesentlichen nicht so ganz vorankommt und eher Dinge geschehen, die nicht so notwendig für den Verlauf des Buches sind. Die Geschichte entwickelt sich einfach eher langsam, was gut aber auch schlecht sein kann. Dafür muss ich aber sagen, dass die Autorin auf andere Aspekte der Geschichte verstärkt eingeht. Ich finde es gut, dass so auch andere Nebenhandlungsstränge genau beschrieben werden und auch oft im Vordergrund stehen.

Die Autorin hat sehr unterschiedliche Charaktere erschaffen, die die Leser einfach ins Herz schließen müssen. Zuerst haben wir da einmal Risa. Ich liebe den Charakter Risa, da sie einfach voller Hoffnung ist und nie aufgibt. Sie steckt einen regelrecht mit ihrer Hoffnung und Freude an. Manchmal musste ich schon schmunzeln, als ich derartige Passagen über sie gelesen habe.

Dann gibt es da noch Jaro. Meiner Meinung nach ist er sehr mutig, auch wenn er manchmal selbst daran zweifelt. Mir kommt es so vor, als hätte er eher wenig Selbstbewusstsein und brauch jemanden an seiner Seite, der ihm gut zu redet. Das Verhältnis zu seinem Vater kommt mir sehr schwierig vor. Diesen Verdacht hatte ich schon auf den ersten Seiten, da sein Vater eine ganz bestimmte Sache zulässt, die ich jetzt nicht weiter erläutern möchte.

Meines Erachtens nach Ergänzen sich Risa und Jaro richtig, obwohl die beiden wie man so schön sagt, aus zwei verschiedenen Welten kommen. Ich finde die Kultur der zwei Stämme, die die Autorin geschaffen hat sehr interessant. Ina Linger hat sich also nicht nur eine komplett neue Idee einfallen lassen, sondern auch fiktive Stämme, die sich in gewisser Hinsicht voneinander unterscheiden.

Die Geschichte nimmt meiner Meinung nach einen sehr schönen Verlauf und ich bin schon sehr auf die anderen Bände gespannt. Ich glaube, dass die anderen zwei Bände noch besser sein können. Auch die Umsetzung der Idee ist meiner Meinung nach sehr gelungen und hat mir sehr zugesagt.
Ich finde, dass der Klappentext leider ein bisschen zu viel von der Geschichte verrät. Daher würde ich empfehlen, wenn es geht den Klappentext nicht zu lesen.

Der Einstieg in das Buch kann ein bisschen verwirrend sein, da das Buch aus verschiedenen Zeiten erzählt wird. Wir erleben nämlich immer wieder Rückblicke in die Vergangenheit. Lasst euch von diesem anfänglichen Problem aber nicht abschrecken.

Das Buch bekommt von mir 4 Sterne und eine große Leseempfehlung. Es hat zwar nicht für die 5 Sterne gereicht, allerdings ist das Buch etwas ganz neues und Einzigartiges. Von so einer Geschichte habe ich noch nie etwas gehört und das Buch ist genau das richtige für Fantasylieblinge wie mich. Außerdem hat mir das Ende auch ganz gut gefallen und ich muss zugeben, dass es mich auch etwas überrascht hat.

An dieser Stelle bedanke ich mich noch einmal bei der Autorin Ina Linger für das Rezensionsexemplar
 

Meine Bewertung: 4 von 5 Sternen 
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