Rezension - Rosy Edwards - Tinderella: Geschichten aus dem Singleland

Donnerstag, 23. Juni 2016

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Titel: Tinderella: Geschichten aus dem Singleland
Originaltitel: Confessions of a Tinderella
Autorin: Rosy Edwards
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Genre: Roman
Länge: 416 Seiten
Verlag: Goldmann Verlag

Kurzbeschreibung laut Amazon.de:
Nur ein Wisch und der richtige Mann ist da. So einfach soll das bei der Dating-App „Tinder“ angeblich gehen. Rosy findet, dass es einen Versuch wert ist. Was hat sie schon zu verlieren? Single ist sie ja schon. Die ungeschriebenen Regeln lernt sie dabei auf die harte Tour kennen: Typen, die sich mit nacktem Oberkörper auf ihren Profilbildern zeigen, sind meist Idioten. Ein Match verheißt noch lange keine große Liebesgeschichte. Und ein tolles Date hat manchmal keine Fortsetzung. Rosy tindert sich trotzdem wacker durchs Leben, verliebt sich in die Falschen, verkennt die Guten und wischt so lange weiter, bis eines Tages etwas ganz und gar Unerwartetes passiert ...

Meine Meinung: 
Das Cover ist schön gestaltet. Besonders die Schrift gefällt mir gut. Auf dem Cover kann man zwei Personen sehen, die ich aber nicht genauer identifizieren kann. "Tinderella: Geschichten aus dem Singleland" ist ein Einzelband.

Der Schreibstil hat mir gut gefallen. Das Buch ist sehr witzig geschrieben, auch wenn es nicht immer meinen Humor getroffen hat. Für meinen Geschmack hatte dieser Roman zu viele Seiten, ich finde, dass man die Handlung auch auf weniger Seiten beschreiben könnte.

Es sind sehr viele Charaktere in diesem Buch aufgetaucht. Eigentlich verwirren mich zu viele Protagonisten eher, in diesem Fall hat es mich jedoch überhaupt nicht gestört. Rosy, die Hauptdarstellerin, ist nicht so mein Fall, allerdings finde ich sie nicht unsympathisch. Außerdem finde ich es sehr gut, dass in diesem Roman eine typische komplizierte Beziehung beschrieben ist, die von Rosys bester Freundin geführt wird. Wie genau diese Beziehung allerdings aussieht, will ich an dieser Stelle nicht verraten.

Das Ende ist ziemlich offen geblieben, was mir überhaupt nicht gefallen hat. Ich mag es generell bei Büchern nicht, wenn das Ende offen bleibt, da ich mir dann nie wirklich vorstellen kann, wie es weiter gehen könnte.

Ich gebe dem Buch 3 Sterne und hoffe, dass es euch gefallen wird. Meiner Meinung nach ist es ein guter Roman für zwischendurch. Man muss ihn nicht unbedingt lesen, allerdings sollte man das Buch auch nicht ganz außer Acht lassen. Mich hat die Geschichte gut unterhalten.

Meine Bewertung: 3 von 5 Sternen 
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Rezension - Marc Elsberg - Zero - Sie wissen, was du tust

Dienstag, 31. Mai 2016

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Titel: Zero - Sie wissen, was du tust
Autor: Marc Elsberg
Zur Leseprobe (Provisionslink)
Genre: Thriller
Länge: 480 Seiten
Verlag: Blanvalet


Kurzbeschreibung laut Amazon.de:
Sie wissen, WER wir sind, WO wir sind - und WAS wir als Nächstes tun werden! London. Bei einer Verfolgungsjagd wird ein Junge erschossen. Sein Tod führt die Journalistin Cynthia Bonsant zu der gefeierten Internetplattform Freemee. Diese sammelt und analysiert Daten – und verspricht dadurch ihren Millionen Nutzern ein besseres Leben und mehr Erfolg. Nur einer warnt vor Freemee und vor der Macht, die der Online-Newcomer einigen wenigen verleihen könnte: ZERO, der meistgesuchte Online-Aktivist der Welt. Als Cynthia anfängt, genauer zu recherchieren, wird sie selbst zur Gejagten. Doch in einer Welt voller Kameras, Datenbrillen und Smartphones gibt es kein Entkommen …Hochaktuell und bedrohlich: Der gläserne Mensch unter Kontrolle _

Meine Meinung: 
Das Buch hat ein sehr schönes aber auch schlichtes Cover. Dies ist meiner Meinung nach ein richtiger Eyecatcher mit dem schwarzen Hintergrund und der blauen Schrift darauf. "Zero - Sie wissen, was du tust" ist ein Einzelband von Marc Elsberg.

Die Thematik, die im Buch behandelt wird, gefällt mir ganz gut, da sie sehr aktuell ist. Heutzutage gibt es auch viele Diskussionen über die Sicherheit im Internet bzw. wie unsicher man eigentlich ist. Daher habe ich dieses Buch richtig verschlungen. Einer der wenigen Kritikpunkte an dem Thriller ist der Schreibstil von Marc Elsberg. Ich finde, dass er ein bisschen zu trocken ist. Allerdings ist das  Buch durchaus spannend. Die richtige Handlung vom Klappentext beginnt erst nach ungefähr 60 Seiten und trotzdem ist es vorher nicht langweilig gewesen.

Ich muss ehrlich zugeben, dass mir die Charaktere eigentlich sehr gut gefallen haben, aber einfach zu viele aufgetaucht sind. Irgendwann konnte ich mir von manchen Personen den Namen nicht mehr merken und wusste nicht mehr, was sie eigentlich mit der ganzen Sache zu tun hatten. Für mich persönlich war das einfach verwirrend.

Cynthia ist mir sehr sympathisch, doch ihre Tochter Vi hat mir vom Charakter her überhaupt nicht gefallen. Ich weiß nicht, ob ich mit dieser Meinung alleine da stehe, aber sie handelte einfach sehr unrealistisch. Ein Beispiel dafür wäre der Tod ihres Freundes. Sie ist kurz schockiert und traurig und dann greift sie wieder zu den Act Apps und tut das ganze einfach ein bisschen ab.

Die Idee der Geschichte ist einfach nur faszinierend und ich finde, dass der Autor sie richtig gut umgesetzt hat. Das Ende mag ich auch sehr gerne. Es bleibt zwar irgendwie ein bisschen etwas offen, allerdings nicht so gravierend wie bei manch anderen Büchern.

Ich gebe dem Buch 4 Sterne und kann nur sagen, dass es mich sehr überzeugt hat, die volle Punktzahl kann ich aufgrund der Charaktere aber leider nicht vergeben. Teilt mir bitte eure Meinungen mit.

Meine Bewertung: 4 von 5 Sternen
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Rezension - Sophie Jordan - Infernale - Hörbuch

Sonntag, 15. Mai 2016

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Titel: Infernale
Originaltitel: Uninvited
Reihe: Infernale Teil 1
Autorin: Sophie Jordan
Genre: Jugendbuch, Dystopie
Länge: 6 Stunden 28 Minuten
Vom Hersteller empfohlenes Alter: 
Ab 14 Jahren
Verlag: Verlagsgruppe Randomhouse

Kurzbeschreibung laut Amazon.de:
Als Davy positiv auf das Mördergen Homicidal Tendency Syndrome (HTS) getestet wird, bricht ihre Welt zusammen. Sie muss die Schule wechseln, ihre Beziehung zerbricht und ihre Freunde fürchten sich vor ihr. Aber sie kann nicht glauben, dass sie imstande sein soll zu töten. Doch Verrat und Verstoß zwingen Davy zum Äußersten. Wird sie tatsächlich zu einer Mörderin? Mitreißend gelesen von Schauspielerin Friederike Walke. (6CDs, Laufzeit: 6h 28)

Meine Meinung: 
Auf dem Cover sieht man ein Mädchen, dass das HTS Gen hat. Ich finde es auf jeden Fall sehr schön. "Infernale" ist der erste Band einer Dilogie von Sophie Jordan.

Vorneweg muss ich sagen, dass es sich bei diesem Hörbuch um eine gekürzte Version handelt. Allerdings denke ich nicht, dass ich viel verpasst habe. Die Hörbuchsprecherin Friederike Walke hat eine sehr angenehme Stimme. Sie schafft es, jeden Charakter individuell zu gestalten. Sie liest das Hörbuch sehr emotional und mit viel Gefühl vor. Der Schreibstil der Autorin ist sehr jugendlich und frisch. Zudem ist das Buch sehr spannend und unterhaltsam.

Was mir allerdings überhaupt nicht gefallen hat, ist, dass das Buch eine Menge Klischees enthält. Davy hat einfach ein perfektes Leben. Sie hat alles. Einen perfekten Freund und eine tolle beste Freundin. Ihre Eltern sind überzeugt davon, dass Davy einmal etwas Großes werden wird, da sie ja auch ein sogenanntes "Wunderkind" ist und fast jedes Instrument spielen kann. Doch auf einmal ändert sich alles und Davy steht sozusagen alleine da. Ich frage mich nur die ganze Zeit, warum sie alleine da steht, wenn sie angeblich so tolle Freunde hat und alles so perfekt in ihrem Leben ist. Ich finde, dass das einfach sehr unrealistisch ist. Das war die Sache, die mich am meisten an diesem Buch gestört hat.

Fast alle Charaktere finde ich ziemlich unsympathisch. Besonders Davys festen Freund, der am Anfang mehrmals erwähnt wird. Mit Davy, der Hauptprotagonistin, bin ich auch nicht wirklich gut klargekommen. Für meinen Geschmack hat sie manchmal zu viel gejammert bzw. sich zu sehr bemitleidet. Außerdem ist mir aufgefallen, dass sie nicht weiß, was sie von sich selber halten soll, weil sie auf einmal das Mördergen bekommen hat.

Ich muss ehrlich sagen, dass ich mir nicht erklären kann, warum dieses Buch im Moment so gehypt wird. Allerdings hat jeder seine eigene Meinung und ich will wie immer niemandem die Geschichte vermiesen, da ich sie vom Grundprinzip her ziemlich gut finde. Mir hat einfach auch ein bisschen die Romantik gefehlt. Es gibt zwar eine Liebesgeschichte in diesem Buch, aber meiner Meinung nach wird diese nur angedeutet und nicht ausführlich genug ausgebaut.

Alles in allem gebe ich diesem Buch 3 Sterne, da es mich einfach nicht ausreichend überzeugen konnte. Ich hoffe, ihr könnt euch eine eigene Meinung über das Buch bilden. Meiner Ansicht nach ist "Infernale" ein gutes Buch für zwischendurch, den großen Hype kann ich allerdings nicht nachvollziehen.

Meine Bewertung: 3 von 5 Sternen 
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Rezension - Mari Mancusi - Jungs zum Anbeißen

Freitag, 13. Mai 2016

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Titel: Jungs zum Anbeißen
Originaltitel: Boys that Bite 
Reihe: Blood Coven Teil 1
Autorin: Mari Mancusi
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Genre: Fantasy, Jugendbuch,Vampire
Länge: 281 Seiten
Verlag: Arena

Kurzbeschreibung laut Amazon.de:
Der Vampir Magnus hat aus Versehen Sunshine gebissen - anstelle ihrer Gothic-Zwillingsschwester Rayne, die sich monatelang auf ihre lang ersehnte Verwandlung vorbereitet hat. Für Sunny gibt es nur eine Frage: Wie kann die Sache so schnell wie möglich rückgängig gemacht werden? Schließlich will sie mit dem Traumtyp ihrer Schule zum Abschlussball. Aber dann bietet Magnus seine Hilfe an? Und er ist wirklich zum Anbeißen ...

Meine Meinung:
Das Cover ist sehr schlicht und schön. Außerdem finde ich, dass es sehr gut zum Buch passt. Auf ihm sieht man eine Fledermaus und eine Schrift, die anscheinend mit Blut geschrieben ist. "Jungs zum Anbeißen" ist der erste Band einer mehrteiligen Reihe von Mari Mancusi.

Die Geschichte ist wirklich lustig und witzig geschrieben, sodass man das Buch nicht mehr weglegen kann. Da der Band auch ziemlich wenige Seiten hat, habe ich ihn schnell fertig gelesen. Ich habe das Buch schon einmal früher als Hörspiel gehört und war total überrascht, dass es mir so gut gefallen hat. Ich wollte es aber unbedingt noch lesen, da das Hörspiel eine gekürzte Version war.

Magnus, einer der Hauptcharaktere, kommt am Anfang sehr arrogant rüber, entwickelt sich aber immer mehr zum Gentleman. Die Zwillinge Sunny und Rayne sind sehr unterschiedlich, so wie Katz und Maus. Rayne ist eine sogenannte "Gothic Braut", die unbedingt ein Vampir sein will. Sunny glaubt nicht an die Existenz solcher Wesen und denkt, dass ihre Schwester einfach eine Phase durchmacht. Beide haben einen total unterschiedlichen Lebensstil. Was ich persönlich ein wenig komisch finde, ist, dass nicht einmal ihre Mutter die Zwillinge auseinanderhalten kann.

Das Buch ist eine leichte und frische Lektüre für zwischendurch, was mit seinem witzigen Schreibstil voll überzeugen kann. Außerdem ist es sehr spannend geschrieben und man ist fast schon traurig, wenn das Buch zu Ende geht. Die Geschichte ist aus Sunnys Sicht geschrieben, was mich persönlich sehr gefreut hat, allerdings hätte ich auch gerne mal Magnus Sicht der Dinge gelesen. Zusätzlich hat die Autorin Sunnys Zwilling Rayne auf den letzten paar Seiten erzählen lassen.

Die Folgebände muss ich unbedingt noch lesen, meiner Meinung nach ist dieser Band sehr spannend ausgegangen. Ich gebe dem Buch 5 Sterne und freue mich schon auf eure Meinungen zu dem Buch.

Meine Bewertung: 5 von 5 Sternen
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Rezension - P.C. Cast und Kristin Cast - House of Night - Erwählt

Samstag, 7. Mai 2016

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Titel: House of Night - Erwählt
Originaltitel: House of Night - Chosen
Reihe: House of Night Teil 3
Autorinnen: P.C Cast und Kristin Cast
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Genre: Jugendbuch, Vampire, Fantasy
Länge: 448 Seiten
Vom Hersteller empfohlenes Alter:
Ab 14 Jahren
Verlag: Bastei Lübbe

Achtung: Spoiler möglich, da dies der 3. Teil einer Reihe ist !!

Kurzbeschreibung laut Amazon.de:
Dunkle Mächte sind im House of Night am Werk, und Zoeys Erlebnisse im Internat nehmen eine rätselhafte Wendung. Stevie Rae ist jetzt eine Untote und kämpft darum, ihre Menschlichkeit nicht vollends zu verlieren. Zoey versucht, ihr dabei zu helfen, doch sie spürt, dass sie das vor den anderen besser geheimhalten sollte. Denn es scheint niemanden mehr zu geben, dem sie wirklich vertrauen kann: Ihre bisherigen Freunde werden plötzlich zu Feinden. Und als es kaum noch schlimmer kommen kann, werden Leichen gefunden, ermordete Vampyre! Zoey findet heraus, dass nichts so ist, wie es scheint.

Meine Meinung: 
Dieser Band hat wieder ein sehr schönes und düsteres Cover. Die Ornamente auf dem Cover gefallen mir richtig gut. "House of Night - Erwählt" ist der dritte Band einer mehrteiligen Reihe.

Dieses Buch ist sehr witzig. Ich musste immer wieder schmunzeln beim Lesen. Ich fand die anderen zwei Teile schon lustig, allerdings nicht so wie diesen. Mein einziger Kritikpunkt ist, dass ich finde, dass die Autorin mit den Liebesbeziehungen die Zoey hat, übertreibt. Am Anfang fand ich das noch lustig, doch langsam nervt es mich schon ein bisschen. Meiner Meinung nach sollte Zoey mit Erik glücklich werden. Er ist mein persönlicher Favorit.

Ich finde es sehr gut, dass Stevie Rae wieder öfter in der Buchreihe vorkommt, da sie meine Lieblingsprotagonistin ist. Zoey hat sich bis jetzt auch ganz gut entwickelt, allerdings habe ich das Gefühl, das sie langsam wieder zu dem naiven kleinen Mädchen, das sie am Anfang war, wird. Die Zwillinge fand ich auch wieder einmal sehr lustig. Außerdem glaube ich, dass die Autorin Aphrodite zu einem besseren Menschen machen will bzw. sie als besseren Menschen darstellen zu lassen.

Noch ein Grund, warum ich diese Reihe so liebe ist, dass jeder Band spannend aufhört, sodass man einfach weiter lesen muss. Meine Lieblingsstelle aus dem Buch ist Zoeys Geburtstag. Ich finde einfach das diese paar Seiten so lustig und sarkastisch sind, dass man sich vor Lachen nicht mehr halten kann.

Ich bin schon sehr auf den vierten Band gespannt! Ich wünsche euch viel Spaß beim Lesen und gebe dem Buch 4 Sterne. Jetzt habe ich noch eine Frage an euch: Wen wünscht ihr euch an Zoeys Seite? Heath oder Erik?


Meine Bewertung: 4 von 5 Sternen
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Rezension - Lucinda Riley - Helenas Geheimnis

Donnerstag, 21. April 2016

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Titel: Helenas Geheimnis
Originaltitel: Helena's Secret
Autorin: Lucinda Riley
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Genre: Roman
Länge: 608 Seiten
Verlag: Goldmann

Kurzbeschreibung laut Amazon.de:
Wieviel Wahrheit kann die Liebe ertragen, ohne zu zerbrechen?
Viele Jahre sind vergangen, seit Helena Beaumont als junge Frau einen wunderbaren Sommer auf Zypern verbracht und dort ihre erste große Liebe erlebt hat. Nun kehrt sie zum ersten Mal zurück in das schöne alte Haus, um dort mit ihrer Familie die Ferien zu verbringen. Unbeschwerte Tage sollen es werden, verträumte Stunden am Meer und lange Nächte auf der Terrasse, doch schon bei ihrer Ankunft empfindet Helena ein vages Unbehagen. Sie allein weiß, dass die Idylle bedroht ist – denn es gibt Ereignisse in ihrer Vergangenheit, die sie ihrem Mann und ihren Kindern stets eisern verschwiegen hat. Wie lange aber kann sie die Fassade der glücklichen Familie noch aufrechterhalten? Als sie dann plötzlich ihrer Jugendliebe Alexis gegenübersteht, ahnt sie, dass diese Begegnung erst der Anfang einer Verkettung von Ereignissen ist, die ihrer aller Leben auf eine harte Bewährungsprobe stellt ...

Meine Meinung:
Das Cover ist wunderschön. Auf ihm kann man Blumen erkennen, die meiner Meinung nach sehr zu dem Buch und dem Thema passen. Außerdem hat das Cover eine glänzende Schrift. "Helenas Geheimnis" von Lucinda Riley ist ein Einzelband.

Ich muss sagen, dass das Buch sehr viele eintönige Passagen beinhaltet. Irgendwann hatte ich einfach keine Lust mehr weiterzulesen und musste mich regelrecht dazu zwingen. Außerdem finde ich, dass die Autorin das Thema nicht wirklich ausgeführt hat. Ich habe mir, als ich den Klappentext gelesen habe, etwas ganz anderes darunter vorgestellt. Es kann aber natürlich auch sein, dass ich einfach nicht in die Altersgruppe passe, die die Autorin ansprechen möchte.

Die Charaktere sind sehr unterschiedlich und umfangreich beschrieben. Da gibt es zum Beispiel Alex. Er ist der dreizehnjährige Sohn von Helena. Alex will nun endlich erfahren, wer sein leiblicher Vater ist und hat sich in den Kopf gesetzt, es diesen Sommer herauszufinden. Mein Lieblingscharakter ist Alexis. Er ist sehr einfühlsam und immer für Helena da, wenn sie etwas braucht. Helena tut mir an manchen Stellen sehr leid, da sie alle Hände voll zu tun hat und manchmal einfach nicht mit der Situation zurechtkommt. William, Helenas Mann hat für meinen Geschmack ein zu großes Ego.

In dem Roman geht es eigentlich darum, dass Helena Geheimnisse vor ihrem Mann hat und diese langsam aufgedeckt werden, doch für mich war es zu offensichtlich, was sie versteckte. Ich habe schnell herausgefunden, um was es eigentlich geht und finde dies immer noch sehr schade. Außerdem kämpft Helena regelrecht mit sich selbst und bemitleidet sich manchmal zu viel. Ich finde es auch sehr schade, dass immer nur Helenas Geheimnisse diskutiert werden, da auch andere Charaktere Geheimnisse haben mit denen sie zurechtkommen müssen. Meiner Meinung nach werden die aber in den Hintergrund gestellt und nicht ausreichend erwähnt.

Das Buch kann mich einfach nicht ausreichend überzeugen, da es doch zu viele Sachen gibt, die mich stören. Allerdings habe ich gehört, dass die anderen Bücher von Lucinda Riley besser sein sollen. Vielleicht werde ich irgendwann noch eines davon lesen. Der Schreibstil der Autorin gefällt mir nämlich sehr gut.

Im Endeffekt kann ich nur sagen, dass ich das Buch nicht wirklich schlecht finde, aber ziemlich langweilig. Ich gebe diesem Roman deshalb 2 Sterne und hoffe, dass ihr euch eine eigene Meinung über "Helenas Geheimnis" bildet, da ich kein Buch schlecht machen will. Geschmäcker sind zum Glück verschieden.

Meine Bewertung: 2 von 5 Sternen
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Rezension - Nina Blazon - Feuerrot

Sonntag, 10. April 2016

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Titel: Feuerrot
Autorin: Nina Blazon
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Genre: Historischer Roman, Jugendbuch
Länge: 512 Seiten
Vom Hersteller empfohlenes Alter:
14 - 17 Jahren
Verlag: Ravensburger Verlag

Kurzbeschreibung laut Amazon.de:
Ein mysteriöser Gast kommt ins Haus des Ravensburger Kaufmannes Humpis. Schon am ersten Tag flirtet Lucio mit der schönen Magd Magdalene. Doch er ist ihr nicht geheuer, in seinen Bernsteinaugen lodert ein gefährliches Feuer. Ihre Ahnung soll sie nicht täuschen: Als sie nicht auf Lucios Verführungskünste hereinfällt, nennt er sie eine Hexe. In Zeiten der Inquisition kommt dies einem Todesurteil gleich ...

Meine Meinung: 
Das Buch hat ein wunderschönes, hingebungsvolles Cover. Meiner Meinung nach steht das Mädchen auf dem Cover stellvertretend für alle Frauen, die früher als Hexen verbrannt wurden. „Feuerrot“ ist ein Einzelband von Nina Blazon.

Ich finde, dass das Buch in einer sehr interessanten Zeit spielt. Mich persönlich interessiert die Inquisition unter anderem sehr. Ich mag historische Romane, die nichts mit Fantasy zu tun haben. Außerdem finde ich, dass die Geschichte richtig gut geschrieben ist. Es war das am besten geschriebenste Buch, das ich im letzten Monat gelesen habe. 

Ich kann mich sehr gut in die Charaktere hineinversetzten. Man kann wirklich ihre Angst und Ungewissheit spüren, die die Leute zu dieser Zeit empfanden. Die Autorin muss aufwendig recherchiert haben um so ein gutes Buch hinzubekommen. Man kann sich die damalige Zeit bildlich vorstellen. 

In dem Buch wird aufgeführt, weshalb es fast nur weibliche Hexen gibt, und der sogenannte Hexenhammer wird erwähnt. „Hexenhammer“ ist ein Buch, dass ein Mann geschrieben hat, in dem es um Frauen geht, die etwas mit dem Teufel zu tun haben, sprich Hexen. „Feuerrot“ beinhaltet auch echte Personen. Damit meine ich, dass nicht alle Personen in diesem Buch erfunden sind.

Ich muss zugeben, dass ich gerne mehr über Magdalenas Schwestern erfahren hätte. Magdalena arbeitet als Magd bei der Familie Humpis. Die Humpis haben vor Kurzem einen Schicksalsschlag erlitten, der sie sehr mitgenommen hat. Elisabeth finde ich ziemlich naiv und kindlich. Lucios Charakter ist sehr komplex und geheimnisvoll. Beim Lesen weiß man nie genau, was er als Nächstes vorhat, welcher Mensch nun wirklich in ihm steckt.

Das Buch beinhaltet viele traurige Stellen und mir ist aufgefallen, dass ich in der letzten Zeit viele traurige Bücher gelesen habe. Die Geschichte ist konstant spannend, sodass ich den Roman nicht mehr weglegen konnte und auch nicht wollte.

Ich gebe dem Buch 5 Sterne und ab heute zählt es auch zu meinen Lieblingsbüchern. Wer sich nur ein bisschen für Historik interessiert bzw. für diese spezielle Zeit sollte das Buch unbedingt lesen, da es einfach einzigartig ist.

Meine Bewertung: 5 von 5 Sternen und ein Lieblingsbuch-Bärchen
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Rezension - Claudia Gray - Evernight

Dienstag, 5. April 2016

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Titel: Evernight
Autor: Claudia Gray
Reihe: Evernight Teil 1 
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Genre: Fantasy, Vampire
Länge: 400 Seiten
Verlag: Blanvalet Verlag

Kurzbeschreibung laut Amazon.de:
Der Auftakt zu einer wunderbar romantischen Vampir-Saga
An jedem Ort wäre Bianca lieber als an diesem: Das Evernight-Internat ist eine Eliteschule, und die anderen Schüler sind einfach zu perfekt – zu clever, zu schön, zu rücksichtslos. Als sie Lucas kennenlernt, ist sie davon überzeugt, er sei der einzige normale Mensch in ihrer Umgebung. Bianca merkt sofort, dass es eine besondere Verbindung zwischen ihr und Lucas gibt. Dabei verbirgt er ein Geheimnis, das nicht nur alles auf den Kopf stellt, woran sie glaubt – es könnte auch ihrer Familie und allen, die Bianca kennt, den Tod bringen.

Meine Meinung:
Das Cover des Buches ist meiner Meinung nach nichts Besonderes. Allerdings ist es sehr sinnlich gestaltet. „Evernight“ ist der erste Band einer mehrteiligen Reihe von Claudia Gray.

Die Geschichte ist grundsätzlich ganz interessant, aber es gibt leider auch ein paar langweilige Stellen, die ganz schön langatmig waren. Der Schreibstil der Autorin ist einzigartig. In diesem Buch wird eine wunderschöne verbotene Liebe dargestellt, die für Romantiker herzzerreißend ist.

Lucas, einer der Hauptcharaktere, gibt sich sehr geheimnisvoll. Das Buch ist aus der Sicht von Bianca geschrieben. Ich finde, dass das eine sehr gute Wahl der Autorin war. Bianca ist sehr in sich gekehrt und kann schwer neue Freunde finden. Sie ist richtig schüchtern und ängstlich, wenn es um neue Bekanntschaften geht, allerdings hat sie bei Lucas keine Probleme damit und fühlt sich sofort zu ihm hingezogen. Die Schulleiterin Mrs. Bethany verbirgt auch irgendein Geheimnis.

Das Buch war sehr lustig, romantisch und gefühlvoll. Es hat richtig Spaß gemacht, es zu lesen. Ich finde, dass es ein gutes Buch für zwischendurch ist, allerdings auch nicht atemberaubend gut.

Das Ende finde ich sehr schön und passend. Ich gebe dem Buch 4 Sterne, da es für die volle Punktzahl doch nicht gereicht hat. Ich freue mich schon auf den zweiten Band, der auch schon in meinem Regal bereit steht.

Meine Bewertung: 4 von 5 Sternen
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Rezension - Jenny Downham - Die Ungehörigkeit des Glücks

Dienstag, 29. März 2016

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Titel: Die Ungehörigkeit des Glücks
Originaltitel: Unbecoming
Autorin: Jenny Downham
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Genre: Roman
Länge: 480 Seiten
Verlag: C. Bertelsmann Verlag 

Kurzbeschreibung laut Amazon.de:
Aktuell und zeitlos zugleich, zutiefst menschlich und authentisch – einfach große Frauenunterhaltung. Das Leben der 17-jährigen Katie nimmt eine dramatische Wendung, als ein Anruf ankündigt, dass ihre Großmutter Mary bei ihr zu Hause einziehen wird. Ihre Mutter Caroline hat dem widerwillig zugestimmt, denn sie hatte seit vielen Jahren keinen Kontakt zu Mary und ist nicht gut auf sie zu sprechen. Katie muss mit der ihr fremden Großmutter das Zimmer teilen. Und sie fängt an, sich für Marys Geschichte zu interessieren. Katie will dem Familiengeheimnis auf die Spur kommen. Das ist nicht einfach, weil Mary an Alzheimer leidet. Doch Katie erkennt verblüffende Ähnlichkeiten zwischen sich und Mary: beide haben eine ungehörige Vorstellung vom Glück …

Meine Meinung:
Auf dem Cover sieht man ein auf der Seite liegendes Mädchen. Meiner Meinung nach stellt dieses Mädchen Katie dar. Die Schrift auf dem Cover ist sehr schön. „Die Ungehörigkeit des Glücks“ ist ein Einzelband von Jenny Downham.

Die Geschichte ist aus der Sicht der Autorin geschrieben. Das finde ich ehrlich gesagt sehr schade, da ich mir gewünscht hätte, dass die Geschichte aus der Sicht von Mary geschrieben worden wäre. Allerdings habe ich noch nie so eine schöne realitätsnahe Geschichte gelesen. Denn wenn man mal ehrlich ist, kann das, was Mary passiert ist, jedem von uns irgendwann einmal passieren. Das Buch hat mich auch an diversen Stellen tief berührt. Außerdem hat es mich manchmal zu Tränen gerührt. Der Schreibstil der Autorin ist sehr leicht und flüssig, das hat mir sehr gefallen.

Der Roman hält viele unerwartete Wendungen für den Leser bereit. Meiner Meinung nach hat Jenny Downham die Charaktere so zum Leben erweckt, dass jeder von ihnen einzigartig ist. Jede der drei Frauen hat mit Problemen zu kämpfen. Besonders bei Caroline merkt man, dass sie mit dem Alltagsstress langsam nicht mehr klarkommt. 

Katie, die jüngste der drei Frauen, ist ein eher schüchternes Mädchen. Sie übernimmt viel Verantwortung, besonders nachdem Mary in ihr Leben getreten ist. Katie entwickelt sich immer weiter und kurz vor Ende des Buches schafft sie es sogar, zuzugeben, was sie will und wer sie sein will. 

Die Geschichte ist sehr spannend. Ich wollte das Buch lesen, weil ich einmal etwas Neues ausprobieren wollte, und hätte nie erwartet, dass mich dieses Buch so vom Hocker hauen würde. Ich finde auch, dass das Buch ein sehr schönes Ende hat. 

Ich gebe dem Buch 5 Sterne und spreche ein großes Lob an die Autorin aus! Jeder, der wieder einmal eine realitätsnahe herzzerreißende Geschichte lesen will, sollte zu diesem Buch greifen. 

Meine Bewertung: 5 von 5 Sternen
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Vielen Dank an das Bloggerportal für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplares!