Rezension - Lisa J. Smith - Stefans Diaries - Am Anfang der Ewigkeit

Samstag, 27. Februar 2016
Titel: Stefans Diaries - Am Anfang der Ewigkeit
Originaltitel: Vampire Diaries Prequel 1 -
Stefans Diaries
Reihe: Stefans Diaries Teil 1
Autorin: Lisa J. Smith
Genre: Jugendbuch, Vampire, Fantasy
Länge: 285 Seiten
Vom Hersteller empfohlenes Alter:
Ab 13 Jahren
Verlag: cbt

Kurzbeschreibung laut Amazon.de:
Wie alles begann
Faszinierend, fesselnd, leidenschaftlich: Stefans Tagebuch enthüllt erstmals, was wirklich geschah – und wie eine unsterbliche Hassliebe ihren Anfang fand ...
Mystic Falls, Virginia, 1864: Der Bürgerkrieg tobt, doch Stefan und Damon kämpfen auf dem herrschaftlichen Salvatore-Anwesen ihren ganz eigenen Kampf. Denn die ungleichen Brüder lieben dieselbe Frau – die atemberaubend schöne und mysteriös verführerische Katherine. Dann kommen die leidenschaftlichen Rivalen hinter ein dunkles Geheimnis: Katherine ist ein Vampir – und will auch die Liebe der Brüder unsterblich machen ...

Meine Meinung: 
Auf dem Cover sind Stefan und Katherine abgebildet. „Stefans Diaries - Am Anfang der Ewigkeit“ ist der erste Band einer mehrteiligen Reihe. Danach folgen „Stefans Diaries -  Nur ein Tropfen Blut“, „Stefans Diaries -  Rache ist nicht genug“, „Stefans Diaries - Nebel der Vergangenheit“, „Stefans Diaries - Schatten des Schicksals“ und „Stefans Diaries -  Fluch der Finsternis“.

In dem Buch führt uns die Autorin in Stefans Vergangenheit. Viele Fans werden sich wahrscheinlich denken, dass sie das, was in dem Buch beschrieben ist, schon alles kennen, doch das stimmt nicht. Ich bin wirklich ein sehr großer Fan von Vampire Diaries und kenne die Serie in und auswendig, aber sogar ich habe in dem Buch ein paar neue Sachen erfahren, was ich ehrlich gesagt nicht erwartet habe.

Meiner Meinung nach war das Buch ein bisschen zu kurz. Ich hätte mir noch ein paar Seiten mehr gewünscht. Ich bin von Anfang an gut in das Buch hineingekommen und fand es auch sehr spannend. Natürlich kannte ich die Geschichte von Katherine und Stefan und ihrer sogenannten „Hassliebe" schon. Allerdings hat mich die Autorin in ihre Welt geführt und mir gezeigt, dass ich doch noch nicht alles wusste.

Ich empfehle die Reihe auf jeden Fall jedem Vampire Diaries Fan und jedem, der leidenschaftlich gerne die Serie schaut und mitfiebert. Ich gebe dem Buch 5 Sterne und freue mich auf den zweiten Band der Reihe.

Meine Bewertung: 5 von 5 Sternen
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Rezension - Veronica Roth - Die Bestimmung

Mittwoch, 24. Februar 2016
Titel: Die Bestimmung
Originaltitel: Divergent
Reihe: Die Bestimmung Teil 1
Autorin: Veronica Roth
Genre: Jugendbuch, Dystopie
Länge: 479 Seiten
Vom Hersteller empfohlenes Alter:
Ab 14 Jahren
Verlag: cbt

Kurzbeschreibung laut Amazon.de:
Altruan – die Selbstlosen. Candor – die Freimütigen. Ken – die Wissenden. Amite – die Friedfertigen. Und schließlich Ferox – die Furchtlosen …
Fünf Fraktionen, fünf völlig verschiedene Lebensformen sind es, zwischen denen Beatrice, wie alle Sechzehnjährigen ihrer Welt, wählen muss. Ihre Entscheidung wird ihr gesamtes zünftiges Leben bestimmen, denn die Fraktion, der sie sich anschließt, gilt fortan als ihre Familie. Doch der Eignungstest, der über Beatrices innere Bestimmung Auskunft geben soll, zeigt kein eindeutiges Ergebnis. Sie ist eine Unbestimmte, sie trägt mehrere widerstreitende Begabungen in sich. Damit gilt sie als Gefahr für die Gemeinschaft. Beatrice entscheidet sich, ihre bisherige Fraktion, die Altruan, zu verlassen, und schließt sich den wagemutigen Ferox an. Dort aber gerät sie ins Zentrum eines Konflikts, der nicht nur ihr Leben, sondern auch das all derer, die sie liebt, bedroht…

Meine Meinung: 
Das Cover des Buches ist sehr majestätisch. Das Zeichen der Ferox ist darauf abgebildet. Ich finde, dass das Buch ein sogenannter Eye catcher ist. „Die Bestimmung“ ist der erste Band einer Trilogie. Danach folgen "Die Bestimmung - Tödliche Wahrheit" und "Die Bestimmung - Letzte Entscheidung".

Das Buch ist sehr leicht und locker geschrieben, was mir persönlich sehr gut gefällt. Die Geschichte wird aus der Sicht von Beatrice erzählt. Das Buch war von Anfang an spannend und zog mich sofort in seinen Bann. Ich konnte nicht mehr aufhören zu lesen und wollte es auch nicht. Beatrice ist mein Liebling in dem Buch, da die Geschichte aus ihrer Sicht erzählt wird, konnte ich mich auch sehr gut in sie hineinversetzten. Ich konnte mir die Geschichte beim Lesen wirklich gut vorstellen. Das Einzige was mir nicht so gefallen hat, war, dass Four manchmal echte Stimmungsschwankungen hatte.

Ich muss zugeben, dass ich sehr traurig war, als das Buch zu Ende war und es immer noch bin. Allerdings fand ich das Ende sehr passend. Ich bin froh, dass es noch zwei weitere Teile gibt, aber meiner Meinung nach hätte das Buch auch ein Einzelband bleiben können, da ich die Geschichte im ersten Moment eigentlich als abgeschlossen empfunden habe.

Am Schluss möchte ich noch sagen, dass ich das Buch sehr empfehlen kann. Es ist das beste Buch, das ich in den letzten paar Wochen gelesen habe! Ich freue mich schon auf den zweiten Teil. Ich gebe dem Buch 5 Sterne.

Meine Bewertung: 5 von 5 Sternen und ein Lieblingsbuch-Bärchen
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Rezension - Stephanie Madea - Moonbow - Auge um Auge

Dienstag, 23. Februar 2016
Titel: Moonbow - Auge um Auge
Reihe: Moonbow Teil 1
Autorin: Stephanie Madea
Genre: Fantasy
Länge: 323 Seiten
Verlag: Bookshouse

Kurzbeschreibung laut Amazon.de:
Menschen erblinden, wenn View ihnen in die Augen blickt. Ein Schock, als sich herausstellt, dass sie fortan zur Sicherheit aller isoliert in einem Hochsicherheitslabor leben muss – bis zu einer Begegnung, die nicht hätte sein dürfen. Zachary Veil zeigt ihr mit grausamer Gewissheit, dass ihr Leben eine einzige Lüge ist. Ihre Erinnerungen, ihr Name …
Zac und View fliehen und es folgen weitere bittere Erkenntnisse: Die Welt hat sich seit Beginn ihrer Behandlung verändert. Die Menschheit verliert das Augenlicht, eine Prophezeiung scheint sich zu bewahrheiten und View weiß nicht, ob sie ihrem einzigen Verbündeten Zac vertrauen darf. Ihre Gefühle sprechen für ihn, aber irgendetwas verbirgt er vor ihr. Ist er der Richtige im Kampf gegen ihre skrupellosen Verfolger?

Meine Meinung:
Auf dem Cover sieht man ein rotes Auge. Außerdem einen Mond und ein anscheinend liebendes Paar. Ich finde, dass das Cover wirklich sehr schön gestaltet ist, es passt sehr gut zum Buch. „Moonbow - Auge um Auge“ ist der erste Band einer Reihe. Danach folgt „Moonbow - Hand in Hand“.

Der Schreibstil sagt mir sehr zu, die Geschichte ist flüssig und leicht geschrieben. Das Buch ist aus verschiedenen Perspektiven geschrieben, was manchmal echt verwirrend sein kann. Ich muss zugeben, dass ich Bücher, die aus mehreren Perspektiven geschrieben sind, weniger mag als die anderen. Allerdings ist dies kein Grund ein Buch nicht zu kaufen.

Die Geschichte ging manchmal nur schleppend voran. Am Anfang fand ich das Buch noch sehr spannend und wollte unbedingt wissen, wie es weiter geht, aber kurz vor Ende brach die Spannung ab und ich musste mich zwingen, weiter zu lesen.

Die Charaktere View und Zack mag ich sehr gerne. Besonders in View konnte ich mich gut hineinversetzten und sie tut mir auch irgendwie sehr leid. Ich möchte nur noch sagen, dass View eigentlich ein sehr schwacher Mensch ist, der sich leicht manipulieren lässt. Da ich nicht viel von der Geschichte preisgeben will, werde ich jetzt auch nicht zu viel von den beiden Protagonisten erzählen.

Der Schluss hat mich nicht ganz überzeugt, da das Buch einfach zu offen geblieben ist. Ich weiß ja, dass es noch einen Band gibt, aber ich hätte mir ein besseres Ende gewünscht.

Zusammenfassend möchte ich sagen, dass der Roman empfehlenswert, allerdings nicht einzigartig ist. Ich gebe dem Buch 4 Sterne und werde den zweiten Band höchstwahrscheinlich auch noch lesen.

Meine Bewertung: 4 von 5 Sternen 
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Rezension - Antje Szillat - Alice im Netz: Das Internet vergisst nie

Sonntag, 21. Februar 2016
Titel: Alice im Netz: Das Internet vergisst nie
Autorin: Antje Szillat
Genre: Jugendbuch
Länge: 160 Seiten
Vom Hersteller empfohlenes Alter:
12-13 Jahre
Verlag: Edition zweihorn

Kurzbeschreibung laut Amazon.de:
>>Alice, alles, was ich über dich weiß, hast du mir selbst verraten. Alles, was du über mich wissen musst, ist, dass ich dich liebe – und dass du mir nicht entkommen kannst. Jared << Zunächst glaubt Alice an einen Scherz, als sie diese E-Mail in ihrem Postfach vorfindet. Doch die Nachrichten, die der geheimnisvolle Jared ihr zukommen lässt, werden immer bedrohlicher und konkreter. Jared scheint einfach alles über sie zu wissen und als Alice endlich begreift, dass sie ihn selbst mit diesen Details über sich versorgt hat, nämlich in den zahlreichen Foren im Internet, befindet sie sich schon inmitten eines lebensbedrohlichen Alptraums.

Meine Meinung:
Das Cover ist sehr aussagekräftig gestaltet. „Alice im Netz: Das Internet vergisst nie“ ist ein Einzelband von Antje Szillat. Ich glaube, dass das Mädchen auf dem Cover Alice darstellt. Ich finde, es passt sehr gut zum Thema des Buches. Außerdem befinden sich auf dem Cover noch viele Augen die Alice alle anstarren.

Vorab möchte ich sagen, dass mich das Buch wirklich überrascht hat. Nicht nur der leichte und flüssige Schreibstil hat dazu beigetragen, sondern auch das Thema, was dahinter steckt. Alice ist ein ganz normaler Teenager. Sie weiß immer alles besser, ist ziemlich naiv und aufmüpfig. Ich habe sie auf jeden Fall ins Herz geschlossen. Mit der Zeit bemerkt man auch, dass Alice sich immer mehr verändert. Am Anfang ist sie aufgeschlossen gegenüber dem Internet und hätte nie gedacht, dass ihr irgendwas passieren könnte, doch im Laufe des Buches ändert sich ihre Meinung zu dem Thema.

Mich hat die Story des Buches sehr beeindruckt, da es für uns alle ein aktuelles Thema ist. Deshalb will ich an dieser Stelle ein großes Lob an die Autorin aussprechen, weil sie es meiner Meinung nach geschafft hat, die Jugendlichen anzusprechen.

Das Einzige, was mir nicht so zugesagt hat, war, dass die Autorin aus verschiedenen Perspektiven geschrieben hat, dies fand ich ein bisschen verwirrend, aber auch wieder ganz gut, weil man so die Perspektive des Opfers und des Täters sehen konnte.

Ich vergebe für das Buch 5 Sterne und hoffe, dass ihr es alle lesen werdet. Ich bin mir sicher, dass ihr alle die Botschaft hinter dem Buch verstehen werdet. Ich kann das Buch einfach nur empfehlen!

Meine Bewertung: 5 von 5 Sternen
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Ankündigung - Geschichte - Ich kann nicht entkommen

Samstag, 20. Februar 2016
Hallo Leute!

Ich werde euch heute einen kleinen Teil meiner selbst geschriebenen Geschichte präsentieren. Ich hoffe, ihr werdet gefallen daran finden! :)

Kennt ihr das? Man ist so in einem Traum gefangen, dass man ihn nicht mehr von der Wirklichkeit unterscheiden kann. Mir passiert dies jede Nacht. Ich lege mich ins Bett, schließe meine Augen und fange an zu träumen. In meinen Träumen kann ich entscheiden, wer ich sein will. Will ich das beliebteste Mädchen der Schule sein das jeden Jungen bekommen kann nur dadurch, dass sie mit den Fingern schnippt, oder will ich eher das scheue Mädchen sein, für das sich keiner interessiert, das nur wenige Leute beachten, dafür aber die richtigen?

In meinen Träumen gibt es kein richtig oder falsch, alles hat seinen Grund und man kann keine Fehler machen. Das gefällt mir so daran, dass ich keine Fehler machen kann. Denn in meinem echten Leben habe ich viele Fehler gemacht und die meisten Entscheidungen, die ich getroffen habe bleiben für immer, ich kann sie nicht mehr ändern. Ich kann weder auf "Stopp" drücken noch auf "Replay". Es hängt mir für immer hinterher, wird mich für immer verfolgen und das Schlimmste daran ist, dass ich weiß, dass ich einen Fehler gemacht habe, diesen aber nicht mehr ändern kann. Im realen Leben bin ich nicht sehr beliebt, ich bin aber auch nicht ganz unscheinbar. Eigentlich bin ich nichts von beidem. Ich bin einfach nur allein, dadurch fühle ich mich wie ein Nichts. Ich habe keine besten Freunde oder gar einen Freund, dass Einzige was ich habe, was ich kontrollieren kann, bin ich selbst und sogar das gelingt mir nicht immer.

Meine Eltern sind schon vor langer Zeit gestorben. Meine Großmutter meint, sie wären jetzt an einem besseren Ort. Ihr ganzes Geschwafel vom „Leben nach dem Tod“ kann ich einfach nicht mehr hören. Ich glaube nicht, dass es einen Himmel oder eine Hölle gibt. Ich glaube nicht an Gott oder an den Teufel. Aber mit der Alternative wäre ich auch nicht einverstanden, denn das würde bedeuten, dass meine Eltern gefangen sind, im Nichts, in der Leere, irgendwo im Kosmos und dies bereitet mir große Angst. Eigentlich ist es lächerlich, dass ich mir so viele Sorgen mache, doch so bin ich nun mal. Nur in meinen Träumen kann ich abschalten und nur in meinen Träumen kann ich meine Eltern sehen.

Vielleicht findet ihr mich seltsam oder gar depressiv, doch so ist es nicht. Es ist mir sehr wichtig, was andere von mir halten, denn nur so kann ich erahnen, was in den Köpfen der anderen vor sich geht und was sie über mich denken. Nun will ich auch noch ein bisschen von mir preisgeben. Ich heiße Chiara und bin 16 Jahre alt. Meine langen schwarzen gelockten Haare reichen mir bis zu meinem Gesäß. Ich habe schöne braune Augen, die ich früher immer als selbstverständlich angesehen hatte, genauso wie meine Haare, doch seit ich beides nicht mehr zu Gesicht bekomme, da es hier an dem Ort, an dem ich mich befinde, keinen Spiegel gibt, schätze ich beides wert.

Ich glaube, dass die Wände hier aus einer Art Kunststoff gemacht worden sind. Hier ist alles viereckig und ich fühle mich beengt – so als wäre ich in irgendetwas eingewickelt, dass ich so oft ich es auch versuche zu durchtrennen einfach nicht durchdringen kann. Habt Ihr schon eine Vorstellung von dem Ort, an dem ich mich befinde? Nein? Nun ja, ich verrate es euch. Ich bin in einer sogenannten Nervenheilanstalt, dies ist meine ganz persönliche Art von Gefängnis. Jetzt denkt Ihr sicher, dass ich verrückt bin. Dennoch bin ich es nicht. Ich bin hier, weil ich falschen Leuten vertraut habe. Ich erzählte ja schon vorhin, dass ich einige Fehler gemacht habe und dies meinte ich damit. Ich gebe euch einen guten Rat, vertraut nicht zu schnell, hinterfragt alles, egal wie glaubwürdig es erscheinen sollte. Dann werdet ihr nicht hinters Licht geführt und niemand kann euch dann etwas anhaben. Das Beste wäre, wenn ihr alleine bleibt, keine Freunde habt, keine Familie und keinen Kontakt zur Außenwelt. Es klingt verrückt, aber ihr werdet sehen, dies ist der einzige Weg, um zu vermeiden verletzt oder ausgenützt zu werden.

Mein Leben ist kein Zuckerschlecken, doch irgendwie ist es mir ganz recht, dass ich hier eingesperrt bin. Hier muss ich wenigstens nicht jeden Tag mein Lächeln vortäuschen, denn hier interessiert es niemanden, ob du glücklich bist oder nicht. Außerdem muss ich keinem irgendetwas beweisen und niemandes Vorstellungen genügen, denn den einzigen Menschen, den ich hier zu Gesicht bekomme, ist mein Pfleger und sogar er bleibt nur zwei Minuten, bis ich meine Beruhigungstabletten geschluckt habe, und verschwindet dann so schnell, wie es nur geht. Meine Großmutter kommt mich auch manchmal besuchen, doch ihre Besuche werden immer seltener. Ich glaube, alle haben Angst vor mir, aber das ist mir in dem Fall auch gleichgültig. Jeder hat seine Geschichte die erklärt, wie man so geworden ist. Die, die erklärt, warum man sich dort befindet, wo man nun ist. Die, die dir vor Augen führt, wie das Leben wirklich spielt. Und die, die du nicht mehr ändern kannst, egal wie oft du es versuchst und darüber nachdenkst. Ich würde euch gerne meine erzählen. ...

Rezension - Sylvia Stuckmann - Pestmarie

Freitag, 19. Februar 2016
Titel: Pestmarie
Autorin:  Sylvia Stuckmann
Genre: Jugendbuch, Historischer Roman
Länge: 288 Seiten
Vom Hersteller empfohlenes Alter:
12 - 15 Jahre
Verlag: Fischer E-Books

Kurzbeschreibung laut Amazon.de:
Wen die Pest verschont, der muss mit dem Teufel im Bunde sein ...
Schwaben zur Zeit der Bauernkriege: »Pestmarie, Hexenkind, Teufelsbalg« – das sind die Worte, die Marie hinterhergezischt werden, wenn sie in den Gassen von Rottweil unterwegs ist. Mit ihren feuerroten Haaren und den katzengrünen Augen gilt sie als Ausgeburt des Teufels. Schließlich muss Marie vor den Hexenjägern fliehen und wird die Magd einer Marketenderin. Doch auch hier ist sie nicht sicher. Wird Marie einen Platz im Leben finden und jemanden, der sie liebt?

Meine Meinung:
Auf dem Cover ist Marie abgebildet. Hinter ihr sieht man wahrscheinlich ihre Heimatstadt. „Pestmarie“ von Sylvia Stuckmann ist ein Einzelband.

Meiner Meinung nach war der Schreibstil der Autorin an manchen Stellen schwer zu verstehen. Ich muss leider zugeben, dass mir das Buch nicht wirklich zugesagt hat, obwohl mich die Zeit in dem die Story spielt sehr interessiert. Mir hat die Geschichte am Anfang eigentlich sehr gefallen, aber im Laufe des Buches wurde es immer schwieriger für mich weiter zu lesen. Ich habe auch sehr lange für dieses Buch gebraucht, da es mich einfach irgendwann auch nicht mehr wirklich interessiert hat.

Die Story war für mich an manchen Stellen sehr unrealistisch. Außerdem fand ich, dass sich das Buch hingezogen hat und fast keine Spannung beinhaltete. Marie war mir sehr sympathisch und sie kam mir auch sehr reif vor, obwohl sie erst vierzehn war. Die anderen Charaktere waren meiner Meinung nach nicht ausführlich genug beschrieben. Ich konnte mich nicht ausreichend in das Buch hinein fühlen.

Ich gebe dem Buch 2 Sterne, da es mich einfach nicht ausreichend überzeugt hat, allerdings müsst ihr euch eine eigene Meinung über das Buch bilden.


Meine Bewertung: 2 von 5 Sternen
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Rezension - Jennifer Rush - Escape

Montag, 15. Februar 2016
Titel: Escape
Originaltitel: Altered
Autorin: Jennifer Rush
Genre: Jugendbuch
Länge: 320 Seiten
Vom Hersteller empfohlenes Alter:
13 - 16 Jahre
Verlag: Loewe

Kurzbeschreibung laut Amazon.de:
Du kannst nicht mehr nach Hause.
Du musstest deinem Vater schwören, nie wieder zurückzukommen.
Alles, woran du bisher geglaubt hast, entpuppt sich als Lüge.
Du weißt weder, wer du bist, noch, wem du trauen kannst.
Du weißt nur eins: Du rennst um dein Leben!

Wer sind die vier jungen Männer, die im Keller von Annas Haus gefangen gehalten werden? Tag für Tag führen Anna und ihr Vater im Auftrag der "Sektion" medizinische Tests mit ihnen durch. Und Nacht für Nacht schleicht sich Anna in den Keller, um sich heimlich mit Sam, dem Anführer, zu treffen. Denn in ihn ist sie verliebt. Niemand weiß, warum die vier für diese Versuche ausgewählt wurden. Am wenigsten sie selbst, denn ihre Erinnerung reicht nur exakt fünf Jahre zurück. Als sich für Sam und die anderen die Gelegenheit zur Flucht ergibt, schließt Anna sich ihnen an. Es beginnt eine atemlose Jagd quer durch die Vereinigten Staaten, immer auf der Suche nach der wahren Identität der vier Jungen. Und die einzige Spur, die sie haben, ist ein rätselhaftes Tattoo auf Sams Rücken.

"Escape" ist der erste Band einer Reihe.

Meine Meinung: 
Das Cover ist eher schlicht und einfach gestaltet, doch passt sehr gut zu dem Buch. Ich kann mir gut vorstellen, dass der Baum auf dem Cover etwas mit Sams Tattoo zu tun hat, da er auch einen Baum tätowiert hat. „Escape“ ist der erste Band einer Trilogie. Die nachfolgenden Bände heißen "Hide" und "Reborn".

Die Frage, die ich mir bei dem Buch schon die ganze Zeit stelle ist, ob dies auch in Wirklichkeit passieren könnte oder nur Fiktion ist. Ich muss zugeben, dass ich keine richtige Antwort auf diese Frage habe. Das Einzige, was ich dazu sagen kann, ist das wir sicher nicht alles erfahren, was in der Welt so vor sich geht und das alles möglich ist.

Mir gefällt die Geschichte ganz gut, weil sie von Anfang an spannend war. Die Autorin schreibt sehr detailliert und flüssig. Die Geschichte wird aus der Sicht von Anna erzählt.

Meiner Meinung nach sind die vier Jungs sehr unterschiedlich. Jeder hat seinen eigenen Charakter und eine eigene Moralvorstellung. Sam ist so was wie der Anführer unter den Jungs. Cas ist so ein Mensch, der den ganzen Tag essen kann. Er ist sehr hibbelig und aufgekratzt. Trev ist ein sehr poetischer und einfühlsamer Mensch. Er hat für alles ein Gedicht auf Lager. Sam ist eine sehr starke und teilweise auch zurückgezogene Persönlichkeit. Nick wird am Anfang eher als der böse von den vieren dargestellt.

Anna kennt nichts anderes als das Haus und das Labor. Sie hat sich immer heimlich zu den Jungs hinuntergeschlichen, um mit ihnen zu reden. So wurde Trev irgendwann ihr bester Freund. In den ganzen Jahren hat sie sich in Sam verliebt, jedoch hat sie es ihm nie gesagt. Der Einzige, der darüber Bescheid weiß, ist Trev. Anna ist mir sehr sympathisch. Manchmal ist sie sehr zurückhaltend und dann wieder in einem anderen Moment sehr offen und hilfsbereit.

Ich werde den zweiten Teil auf jeden Fall noch lesen. Ich empfehle das Buch jedem der nach etwas Fiktion und Realität sucht. Ich vergebe 5 Sterne für diese einzigartige Story.

Meine Bewertung: 5 von 5 Sternen
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Rezension - Suzy Zail - Der Klang der Hoffnung: Die Geschichte einer unmöglichen Liebe

Samstag, 13. Februar 2016
Titel: Der Klang der Hoffnung: Die Geschichte einer unmöglichen Liebe
Originaltitel: The Wrong Boy
Autorin: Suzy Zail
Genre: Jugendbuch, Historischer Roman
Länge: 288 Seiten
Vom Hersteller empfohlenes Alter:
Ab 12 Jahren
Verlag: cbj

Kurzbeschreibung laut Amazon.de:
»Achtet aufeinander und kommt wohlbehalten wieder nach Hause.« Das ist die letzte Bitte, die Hannas Vater an seine beiden Töchter und seine Frau richtet, als sie Mitte 1944 an der Rampe von Auschwitz voneinander getrennt werden. Für die 15-jährige Hanna, die als begabte Pianistin kurz vor der Aufnahme ins Konservatorium stand, sind diese Worte die letzte Verbindung zu ihrem alten Leben. Das und ihre Liebe zur Musik. Und diese Liebe bietet ihr nicht nur einen inneren Zufluchtsort, sondern auch die Chance zu überleben. Wird sie doch abkommandiert, regelmäßig im Haus des Kommandanten aufzuspielen.


Meine Meinung:
Auf dem Cover sieht man Hannas Liebe zum Klavier spielen. Außerdem erinnert einen der Stacheldraht sofort an den Krieg. Es passt sehr gut zu dem Buch, da es den Zusammenhang des Krieges und Hannas Leidenschaft darstellt. „Der Klang der Hoffnung“ ist ein Einzelband.

Das Buch wird aus der Sicht von Hanna erzählt. Die Geschichte ist meiner Meinung nach sehr brutal und traurig, allerdings ist dies logisch, da man bedenken muss, in welcher Zeit die Geschichte spielt. Ich hatte das Buch in eins bis zwei Tagen ausgelesen, obwohl ich es manchmal weglegen musste, da es mir einfach zu viel wurde. Ich finde, dass die Altersempfehlung mit 12 Jahren nicht angemessen ist, weil man mit 12 noch gar nicht so weit denken kann, um dies grausame zu verstehen.

Hanna ist eine wunderbare Klavierspielerin, ihr großes Idol ist Clara Schumann. Ihre ältere Schwester Erika ist am Anfang die stärkere von den beiden, doch wie es sich bald herausstellen wird, ist Hanna eigentlich die stärkere. Über die Eltern von Hanna und Erika hört man recht wenig, doch man erfährt, dass ihr Vater ein sehr geschickter Mann war, der gut mit Uhren umgehen konnte und ihre Mutter seit geraumer Zeit nicht mehr klar denken kann. Hanna ist mein Liebling, auch wenn ich mich in alle Charaktere hineinversetzten konnte, habe ich mich nur mit Hanna identifizieren können. Ich finde, dass Erika eine sehr ehrgeizige und willensstarke Persönlichkeit ist, die sich doch leider im Laufe des Buches immer mehr verändert und man kann so richtig erkennen, wie ihr Wille immer mehr bricht. Hanna ist manchmal naiv, doch trotzdem entwickelt sie immer mehr Verantwortungsbewusstsein.

Ich war das ganze Buch über hin und weggerissen. An manchen Stellen musste ich mich zurückhalten nicht in Tränen auszubrechen, da das Buch einfach so lebendig und echt geschrieben war, dass man dachte, man sei wirklich an dem Ort und erlebt mit, was der Familie geschah. Alles in allem war die Geschichte nicht nur brutal, sondern auch lebendig und einfach echt. Außerdem war es schön mal etwas zu lesen, was nicht nur aus Fiktion besteht, sondern zum Teil auch aus echten Erlebnissen.

Ich vergebe 5 Sterne für das Buch und kann es nur weiterempfehlen.

Meine Bewertung: 5 von 5 Sternen und ein Lieblingsbuch-Bärchen 
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Ich bin zurück

Euch wird aufgefallen sein, dass ich mich die letzten paar Monate nicht wirklich um meinen Blog gekümmert habe. Dafür wollte ich mich jetzt noch mal entschuldigen. Ich will wieder anfangen, mich dem Lesen und Schreiben zu widmen. Gleich jetzt werde ich noch eine Rezension veröffentlichen und morgen kommt auch noch eine. Wie ihr vielleicht schon bemerkt habt, habe ich ein neues Design auf meinem Blog. Wie gefällt es euch? Welche Bücher soll ich in Zukunft lesen bzw. rezensieren? Ich bin offen für alles und wünsche euch noch viel Spaß auf meinem Blog! :)