Rezension - Jenny Downham - Die Ungehörigkeit des Glücks

Dienstag, 29. März 2016
Titel: Die Ungehörigkeit des Glücks
Originaltitel: Unbecoming
Autor: Jenny Downham
Genre: Roman
Länge: 480 Seiten
Verlag: C. Bertelsmann Verlag 

Kurzbeschreibung laut Amazon.de:
Aktuell und zeitlos zugleich, zutiefst menschlich und authentisch – einfach große Frauenunterhaltung. Das Leben der 17-jährigen Katie nimmt eine dramatische Wendung, als ein Anruf ankündigt, dass ihre Großmutter Mary bei ihr zu Hause einziehen wird. Ihre Mutter Caroline hat dem widerwillig zugestimmt, denn sie hatte seit vielen Jahren keinen Kontakt zu Mary und ist nicht gut auf sie zu sprechen. Katie muss mit der ihr fremden Großmutter das Zimmer teilen. Und sie fängt an, sich für Marys Geschichte zu interessieren. Katie will dem Familiengeheimnis auf die Spur kommen. Das ist nicht einfach, weil Mary an Alzheimer leidet. Doch Katie erkennt verblüffende Ähnlichkeiten zwischen sich und Mary: beide haben eine ungehörige Vorstellung vom Glück …

Meine Meinung:
Auf dem Cover sieht man ein auf der Seite liegendes Mädchen. Meiner Meinung nach stellt dieses Mädchen Katie dar. Die Schrift auf dem Cover ist sehr schön. „Die Ungehörigkeit des Glücks“ ist ein Einzelband von Jenny Downham.

Die Geschichte ist aus der Sicht der Autorin geschrieben. Das finde ich ehrlich gesagt sehr schade, da ich mir gewünscht hätte, dass die Geschichte aus der Sicht von Mary geschrieben worden wäre. Allerdings habe ich noch nie so eine schöne realitätsnahe Geschichte gelesen. Denn wenn man mal ehrlich ist, kann das, was Mary passiert ist, jedem von uns irgendwann einmal passieren. Das Buch hat mich auch an diversen Stellen tief berührt. Außerdem hat es mich manchmal zu Tränen gerührt. Der Schreibstil der Autorin ist sehr leicht und flüssig, das hat mir sehr gefallen.

Der Roman hält viele unerwartete Wendungen für den Leser bereit. Meiner Meinung nach hat Jenny Downham die Charaktere so zum Leben erweckt, dass jeder von ihnen einzigartig ist. Jede der drei Frauen hat mit Problemen zu kämpfen. Besonders bei Caroline merkt man, dass sie mit dem Alltagsstress langsam nicht mehr klarkommt. 

Katie, die jüngste der drei Frauen, ist ein eher schüchternes Mädchen. Sie übernimmt viel Verantwortung, besonders nachdem Mary in ihr Leben getreten ist. Katie entwickelt sich immer weiter und kurz vor Ende des Buches schafft sie es sogar, zuzugeben, was sie will und wer sie sein will. 

Die Geschichte ist sehr spannend. Ich wollte das Buch lesen, weil ich einmal etwas Neues ausprobieren wollte, und hätte nie erwartet, dass mich dieses Buch so vom Hocker hauen würde. Ich finde auch, dass das Buch ein sehr schönes Ende hat. 

Ich gebe dem Buch 5 Sterne und spreche ein großes Lob an die Autorin aus! Jeder, der wieder einmal eine realitätsnahe herzzerreißende Geschichte lesen will, sollte zu diesem Buch greifen. 

Meine Bewertung: 5 von 5 Sternen
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Vielen Dank an das Bloggerportal für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplares!

Rezension - Markus Zusak - Die Bücherdiebin

Mittwoch, 23. März 2016
Titel: Die Bücherdiebin
Originaltitel: The Book Thief
Autor: Markus Zusak
Genre: Historischer Roman
Länge: 588 Seiten
Verlag: Blanvalet Verlag

Kurzbeschreibung laut Amazon.de:
Selbst der Tod hat ein Herz …
1939, Nazideutschland. Liesel lebt bei Pflegeeltern in der Himmelstraße in Molching. Sie sieht die Juden nach Dachau ziehen. Sie erlebt die Bombennächte über München. Und überlebt: weil der Tod sie in sein Herz geschlossen hat. Sie – und die Menschen aus der Himmelstraße. Molching bei München. Hans und Rosa Hubermann nehmen die kleine Liesel Meminger bei sich auf – für eine bescheidene Beihilfe, die ihnen die ersten Kriegsjahre kaum erträglicher macht. Für Liesel jedoch bricht eine Zeit voller Hoffnung, voll schieren Glücks an – in dem Augenblick, als sie zu stehlen beginnt. Anfangs ist es nur ein Buch, das im Schnee liegen geblieben ist. Dann eines, das sie aus dem Feuer rettet. Eine Diebin zu beherbergen, wäre halb so wild, sind die Zeiten doch ohnehin barbarischer denn je. Doch eines Tages betritt ein jüdischer Faustkämpfer die Küche der Hubermanns …

Meine Meinung:
Das Cover ist sehr schlicht. Auf ihm kann man ein Mädchen erkennen, das mit dem Tod tanzt. Ich finde, dass es etwas Makaberes an sich hat, allerdings finde ich, es passt zum Buch. „Die Bücherdiebin“ ist ein Einzelband von Markus Zusak.

Die Geschichte ist aus der Sicht des Todes geschrieben, was sehr außergewöhnlich ist. Das Buch ist sehr fesselnd, obwohl es über 500 Seiten hat, kann man es einfach nicht mehr weglegen. Es ist sehr spannend und professionell geschrieben. Der Autor hat auf vielen Seiten Bemerkungen hinterlassen, die vom Tod kommen. Meiner Meinung nach sind diese Bemerkungen einfach nur toll. Der Autor schreibt sehr flüssig und leicht.

Die Charaktere sind auch sehr unterschiedlich. Da gibt es Liesel, das kleine Mädchen, was mit der Zeit viel zu schnell erwachsen werden muss. Sie versucht, sich durch das Lesen in eine „bessere Welt“ zu flüchten. Liesel ist trotz ihres jungen Alters sehr taff und stark. Ihr bester Freund Rudy versucht sich auch immer als starke Persönlichkeit aufzuspielen, obwohl man bemerkt, dass ihm die Zeit sehr zusetzt. 

Achtung: es folgt ein kleiner Spoiler. Zum Lesen bitte einfach markieren:
Am Anfang des Buches kommt Liesel zu Pflegeeltern. Die beiden sind sehr unterschiedlich. Da gibt es ihren Pflegevater, der sehr nett und liebevoll zu ihr ist und ihre Pflegemutter, die ihre Liebe nur durch Schimpfwörter und schreien ausdrücken kann. Ihr Pflegevater Hans ist außerdem ein sehr sanfter und gutmütiger Mensch, der das Herz am rechten Fleck hat.

Die Thematik, die der Autor im Buch aufgreift, ist schwierig, allerdings ist es ihm sehr gelungen. Man erfährt sehr viel über die damalige Zeit, und über die Angst einen Fehler zu machen. Den einzigen Kritikpunkt, den ich an dem Buch habe ist, dass der Tod vieles verrät, bevor es passiert. Das hat mir nicht gefallen, aber es ist zum Glück nicht so oft vorgekommen. Das Ende des Buches ist sehr schön. Ich finde, dass es kein besseres Ende hätte geben können.

Das Buch ist auch an vielen Stellen sehr traurig, aber meiner Meinung nach gehört das bei so einem Buch dazu. Es ist eine traurige und schwierige Zeit und man sollte sie auch nicht als irgendetwas anderes darstellen.

Zusammenfassend möchte ich noch sagen, dass ich dem Buch trotz des kleinen Kritikpunktes 5 Sterne gebe, da es mich einfach vollkommen überzeugt hat. Jeder sollte dieses Buch lesen, auch wenn es seine traurigen Passagen hat.

Meine Bewertung: 5 von 5 Sternen
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Rezension - Alyson Noël - Evermore - Die Unsterblichen

Sonntag, 20. März 2016
Titel: Evermore - Die Unsterblichen
Reihe: Evermore Teil 1 
Autorin: Alyson Noël
Zur Leseprobe 
Genre: Fantasy, Jugendbuch
Länge: 384 Seiten
Verlag: Goldmann Verlag

Kurzbeschreibung laut Amazon.de:
Wahre Liebe ist unsterblich
Ever ist sechzehn Jahre alt, als sie ihre Familie bei einem Autounfall verliert – sie überlebt als Einzige. Seither hat sie sich von der Außenwelt zurückgezogen. Alles ändert sich jedoch, als sie Damen zum ersten Mal in die Augen blickt. Er hat etwas, was Ever zutiefst berührt und gleichzeitig irritiert. Seitdem sie dem Tod so nahe war, besitzt sie die Fähigkeit, die Gedanken der Menschen hören zu können. Nicht so bei Damen. Wer ist er? Und was will er ausgerechnet von ihr?

Meine Meinung: 
Auf dem Cover sieht man eine rote Tulpe, die schon langsam verblüht. Meiner Meinung nach ist es sehr düster und majestätisch gestaltet. Ich finde es sehr gelungen. "Evermore - Die Unsterblichen" ist der erste Band einer mehrteiligen Reihe.

Das Buch ist aus der Sicht von Ever geschrieben. Dies ist meiner Meinung nach keine gute Idee gewesen, da ich es interessanter gefunden hätte, wenn es aus der Sicht von Damen geschrieben worden wäre. Die Charaktere sind sehr komplex. Da gibt es zum Beispiel Haven. Sie fühlt sich ungeliebt und braucht von jedem ein gewisses Maß an Aufmerksamkeit. Ever ist eine sehr zurückgezogene Person, die seit dem Unfall ihrer Eltern immer mehr in ein Tief hineinfällt. Sie gibt sich die Schuld an dem Autounfall ihrer Familie und es scheint so, als ob der Einzige, der sie da rausholen könnte, Damen ist. Ich habe Ever sehr ins Herz geschlossen. Man empfindet einfach Mitleid mit ihr.

Nach einer Nahtod Erfahrung kann Ever Auren und Gedanken lesen. Das setzt ihr sehr zu. Sie wünscht sich nichts mehr, als einfach nur normal zu sein. Ich finde es sehr cool, dass die Autorin so etwas in die Geschichte eingebaut hat.

Immer wieder tauchen in dem Buch Tulpen auf, dies ist meiner Meinung nach zu oft erwähnt worden. In der Geschichte spielen Tulpen eine große Rolle. Ich muss ehrlich sagen, dass ich nicht wirklich in das Buch hinein gekommen bin. Der Schreibstil war sehr ungewohnt für mich. 

Das Buch hat ein sehr schönes und passendes Ende, ich vergebe dafür 4 Sterne. Abschließend möchte ich noch sagen, dass es ein sehr gelungenes Fantasybuch ist, welches Jugendliche und Erwachsene gleichermaßen begeistern wird.

Meine Bewertung: 4 von 5 Sternen 
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Rezension - Kerstin Gier - Auf der anderen Seite ist das Gras viel grüner

Montag, 14. März 2016
Titel: Auf der anderen Seite ist
das Gras viel grüner 
Autorin: Kerstin Gier
Genre: Roman
Länge: 288 Seiten
Verlag: Bastei Lübbe

Kurzbeschreibung laut Amazon.de:
Kati ist mit Felix glücklich, aber inzwischen hat sich der Alltag in ihr Liebesleben geschlichen - und damit die Zweifel: Ist es überhaupt eine gute Idee, mit Felix alt werden zu wollen? Als sie Mathias kennenlernt, wird Katis Leben plötzlich kompliziert. Und turbulent. Besonders, als sie einen Unfall hat und im Krankenhaus wieder zu sich kommt, exakt fünf Jahre zuvor. Dieses Mal möchte Kati alles richtig machen - und sich für den richtigen Mann entscheiden ...

Meine Meinung: 
Das Cover sieht sehr lustig und ansprechend aus. Auf ihm kann man unter anderem einen Esel erkennen. Manche werden sich wahrscheinlich fragen, warum auf dem Cover ein Esel abgebildet ist, dies wird jeder erfahren, wenn er das Buch liest. „Auf der anderen Seite ist das Gras viel grüner“ ist ein Einzelband von Kerstin Gier.

Ich bin ja ein totaler Fan von Kerstin Gier und wurde von diesem Buch auch nicht enttäuscht. Die Autorin schreibt einfach so witzig und flüssig, dass man das Gefühl hat, dass man nur so über die Seiten fliegt. Das Buch wird aus der Sicht von Kati geschrieben, was meiner Meinung nach eine sehr gute Entscheidung ist.

Am Anfang hatte ich das Gefühl, dass das Buch ein bisschen schleppend voranging, allerdings änderte sich das schlagartig. Kerstin Giers witziger und leichter Stil verzauberte mich. An manchen Stellen musste ich sogar schmunzeln. Leider gibt es in dem Buch auch ein paar traurige Stellen, die aber nicht lange anhalten.

Die Autorin hat es geschafft, eine realitätsnahe Geschichte mit Fantasy zu kreuzen. Diese Mischung hat mir persönlich sehr gut gefallen. Ich muss auch ehrlich zugeben, dass ich normalerweise keine Frauenromane lese, da ich diese immer sehr langweilig finde. Allerdings hat mich dieses Buch total überzeugt. Mit Kati können sich wahrscheinlich viele Frauen definieren. Jeder fragt sich doch einmal, was wäre wenn ...

Außerdem bin ich der Meinung, dass in diesem Buch eine wichtige moralische Botschaft versteckt ist. Ein wirklich schöner Roman, den ich wahrscheinlich noch einmal lesen werde! Allerdings war das Ende vorhersehbar. Trotzdem hat mich das Buch voll überzeugt, deswegen vergebe ich 5 Sterne. Wer ein Fan von Kerstin Gier ist, sollte dieses Buch unbedingt lesen, auch wenn es nicht gerade zu seinem Geschmack passt.

Meine Bewertung: 5 von 5 Sternen 
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Rezension - Gail Giles - Der erste Tod der Cass McBride

Freitag, 11. März 2016
Titel: Der erste Tod der Cass McBride
Originaltitel: What Happened to Cass McBride
Autorin: Gail Giles
Genre: Thriller, Jugendbuch
Länge: 240 Seiten
Vom Hersteller empfohlenes Alter:
15 - 17 Jahren
Verlag: Thienemann

Kurzbeschreibung laut Amazon.de:
Cass, die High School Queen, lässt David abblitzen. Auf ihre gewohnt arrogante Art. Am nächsten Tag ist David tot. Und Cass steckt in einer engen Kiste, unter der Erde. Über Walkie-Talkie steht sie mit ihrem Kidnapper in Verbindung. Kann sie ihn von ihrer Unschuld überzeugen? Ein gnadenloser Wettlauf gegen die Zeit beginnt … Thriller für junge Erwachsene ab 15 Jahren

Meine Meinung:
Das Cover finde ich nicht so schön, da mir die Farben nicht gefallen. Allerdings finde ich, dass die Schrift sehr schön ist. Der Schmetterling auf dem Cover passt auch ganz gut dazu. „Der erste Tod der Cass McBride“ ist ein Einzelband von Gail Giles.

Das ist das erste Buch, welches ich von der Autorin gelesen habe. Ihr Schreibstil gefällt mir recht gut, allerdings kam ich nicht damit zurecht, dass das Buch aus mehreren Perspektiven geschrieben ist. Ich bin die Art von Mensch, die solche Bücher extrem verwirrend und abschreckend finden. Ich weiß selber nicht genau wieso.

Da das Buch nicht viele Seiten hatte, war ich damit in ein paar Stunden durch. Die Grundidee der Geschichte gefällt mir sehr gut, allerdings hätte man mehr daraus machen können. Es ist ein gutes Buch für zwischendurch, um wieder in dieses Genre einzusteigen oder dieses Genre kennenzulernen. Ich muss ehrlich sagen, dass mich das Ende nicht sonderlich überrascht hat, weil ich es schon vorausgesehen habe. Meiner Meinung nach ist dies kein Buch, das man mehrmals lesen muss. Zumindest habe ich kein Bedürfnis mehr dieses Buch noch einmal zu lesen.

Cass finde ich sehr unsympathisch und arrogant, aber sie wird im Buch ja auch so beschrieben. Ihr Vater ist meiner Meinung nach noch arroganter und geldgieriger. Die Hintergründe des Täters konnte ich auch nicht ganz nachvollziehen. Da ich die meisten Charaktere unsympathisch finde, konnte ich mich nicht wirklich in sie hineinversetzen. Die Einzige, die ich wirklich mag, ist Cass Mutter. Sie kommt mir sehr sanft und normal vor.

Ich kann dem Buch leider nur drei Sterne geben, aber ich will trotzdem noch weitere Bücher der Autorin lesen, weil mir ihr Schreibstil gefällt.

Meine Bewertung: 3 von 5 Sternen
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Rezension - Veronica Roth - Die Bestimmung - Tödliche Wahrheit

Donnerstag, 10. März 2016
Titel: Die Bestimmung - Tödliche Wahrheit
Originaltitel: Insurgent
Reihe: Die Bestimmung Teil 2
Autorin: Veronica Roth
Genre: Jugendbuch, Dystopie
Länge: 512 Seiten
Vom Hersteller empfohlenes Alter:
Ab 14 Jahren
Verlag: cbt

Achtung: Spoiler möglich, da dies der 2. Teil einer Reihe ist !!

Kurzbeschreibung laut Amazon.de:
Der Aufstand hat begonnen ...
In einer ungewissen Zukunft, in der die Fraktionen zerfallen, gibt es keine Sicherheiten mehr. Außer der einen: Wo auch immer ich hingehe – ich gehe dorthin, weil ich es will…
Drei Tage ist es her, seit die Ken mithilfe der ferngesteuerten Ferox-Soldaten unzählige Altruan umgebracht haben. Drei Tage, seit Tris' Eltern starben. Drei Tage, seit sie selbst ihren Freund Will erschossen hat – und aus Scham und Entsetzen darüber schweigt. Mit den überlebenden Altruan haben Tris und Tobias sich zu den Amite geflüchtet – doch dort sind sie nicht sicher, denn der Krieg zwischen den Fraktionen hat gerade erst begonnen. Wieder einmal muss Tris entscheiden, wo sie hingehört – selbst wenn es bedeutet, sich gegen die zu stellen, die sie am meisten liebt. Und wieder einmal kann es nur Tris in ihrer Rolle als Unbestimmte gelingen, die Katastrophe abzuwenden...

Meine Meinung: 
Das Cover gefällt mir recht gut. Die Farben harmonieren miteinander. Dieses Buch ist der zweite Band einer Trilogie. Der letzte Band heißt „Die Bestimmung – Letzte Entscheidung“.

Seit ich den ersten Band der Bestimmung gelesen habe, fiebere ich ja schon aufgeregt aufs Ende zu. Mir hat die Reihe bis jetzt ganz gut gefallen, aber dieser Teil war viel schwächer als der Erste! Die Geschichte entwickelte sich in eine ganz andere Richtung, als ich erwartet hätte und ich konnte oft nicht mehr durchblicken, da fast jede Fraktion mit einer anderen Fraktion Krieg führte. 

Allerdings ist der Schreibstil der Autorin grandios! Sie schafft es, dem Leser alles bildlich rüberzubringen. Die Spannung bleibt meist konstant. Die Geschichte ist wieder aus der Perspektive von Tris geschrieben und der zweite Band schließt gleich an den ersten Teil an.

Tris hat mich sehr enttäuscht. Ja, sie musste viel durchmachen, wurde zu Sachen gezwungen, die sie nicht wollte und so weiter.. Aber muss sie sich dann so kindisch benehmen? In diesem Band schaffte es Tris einfach nicht Entscheidungen zu treffen, zumindest keine verantwortungsbewussten. Die Beziehung zwischen Four und Tris entwickelt sich auch immer mehr zum Schlechten, da beide Geheimnisse voreinander haben. Ich hatte ein bisschen das Gefühl, dass Tris sich und den anderen ständig etwas beweisen wollte.

Abschließend möchte ich noch sagen, dass ich dem Buch trotzdem 4 Sterne geben will, aber mit einem Augenzwinkern. Ich freue mich trotz aller Schwierigkeiten in diesem Band auf das letzte Buch. Ich will endlich wissen, wie diese kriegerische Geschichte ausgeht.

Meine Bewertung: 4 von 5 Sternen
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Rezension - Hermann Vinke - Das kurze Leben der Sophie Scholl

Montag, 7. März 2016
Titel: Das kurze Leben der Sophie Scholl
Genre: Roman
Länge: 224 Seiten
Vom Hersteller empfohlenes Alter:
13-17 Jahre
Verlag: Ravensburger

Kurzbeschreibung laut Amazon.de:
Am 22. Februar 1943 wurde die 21-jährige Sophie Scholl hingerichtet. Sie war Mitglied der "Weißen Rose", einer Studentengruppe, die mit Flugblättern zum Widerstand gegen Hitler aufgerufen hatte. Hermann Vinke beschreibt ihr Leben in Form von Dokumenten, Zeugenaussagen, Briefen und Fotos.

Meine Meinung: 
Auf dem Cover sieht man Sophie Scholl. Das gleiche Bild von ihr befindet sich auch unter anderem in dem Buch. Dieses Buch ist ein Einzelband, allerdings hat der Autor noch andere Bücher über diese Zeit und über sie geschrieben.

Ich muss zugeben, dass es mir sehr schwer fällt, dieses Buch zu bewerten und zu rezensieren. Mich interessiert die Zeit, in der Sophie Scholl gelebt hat sehr und ich finde, dass man viel über diese Zeit wissen sollte. Für mich ist nicht nur Sophie Scholl eine Heldin, sondern auch die anderen Anhänger "Der Weißen Rose".

In dem Buch erfährt man unter anderem auch ein bisschen etwas über ihre Eltern, ihre Geschwister, die Anhänger ihrer Widerstandsgruppe und ihren Freund Fritz Hartnagel. Im Buch befinden sich viele Zeichnungen und Briefe. Außerdem berichten ihre zwei Schwestern Inge und Elisabeth über deren Kindheit.

Mich hat dieses Buch sehr überrascht, da ich viele Sachen gelernt habe, die ich vorher noch nicht wusste. Das Buch hat mich auf jeden Fall sehr berührt, vor allem das Ende. Als berichtet wurde, dass die beiden Geschwister Sophie und Hans Scholl bis zum Ende stolz auf ihre Taten waren und rein gar nichts bereuten, fand ich das wundervoll. Die Frau, mit der sie sich am Ende im Gefängnis eine Zelle teilte, erzählte auch vieles über Sophie.

Obwohl das Buch und die Zeit grausam waren, sollte man es lesen! Ich gebe dem Buch 5 Sterne und würde mir wünschen, dass alle dieses Buch lesen.

Meine Bewertung: 5 von 5 Sternen
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Rezension - P.C Cast und Kristin Cast - House of Night - Betrogen

Sonntag, 6. März 2016
Titel: House of Night - Betrogen
Originaltitel: Betrayed/ A House of Night 2
Reihe: House of Night Teil 2
Autor: P.C Cast
Genre: Jugendbuch, Vampire, Fantasy
Länge: 512 Seiten
Vom Hersteller empfohlenes Alter:
14-17 Jahre
Verlag: Bastei Lübbe

Achtung: Spoiler möglich, da dies der 2. Teil einer Reihe ist !!

Kurzbeschreibung laut Amazon.de:
Zoey hat sich im House of Night eingelebt und gewöhnt sich an die enormen Kräfte, die ihr die Göttin Nyx verliehen hat. Endlich fühlt sie sich sicher und zu Hause, da passiert das Unfassbare: Menschliche Teenager werden getötet und alle Spuren führen zum House of Night. Als die Freunde aus ihrem alten Leben in höchster Gefahr schweben, ahnt Zoey, dass die Kräfte, die sie so einzigartig machen, eine Bedrohung sein können: für alle, die sie liebt.

Meine Meinung: 
Auf dem Cover sieht man Zoey. Wie auch bei dem letzten Buch strahlt das Cover etwas Finsteres, Düsteres aus. Die Ornamente, die sich auf dem Bild befinden, sieht man auch bei jedem neuen Kapitel auf der jeweiligen Seite. "House of Night - Betrogen" ist der zweite Band einer mehrteiligen Reihe.

Die Geschichte geht nach dem ersten Band sofort weiter, es gibt zum Glück keinen Zeitsprung. Die Story wird wieder aus der Perspektive von Zoey erzählt. Ich muss ehrlich sagen, dass ich diesen Band sogar noch einen kleinen Tick besser finde, als den letzten Teil, weil er viel spannender und aufregender ist. Außerdem ist das Buch sehr witzig und auch ein bisschen traurig geschrieben.

Zoey entwickelt sich immer mehr zur Anführerin, was meiner Meinung nach gut ist. Sie bekommt immer mehr Selbstbewusstsein und lernt auch in schwierigen Situationen klarzukommen und auf ihre Intuition zu hören.

Wer dem letzten Band eine Chance gegeben hat und ihn gut fand, sollte auch diesen unbedingt lesen, da er meiner Meinung nach sogar noch besser als der erste Teil ist.

Ich gebe dem Buch 5 Sterne und freue mich schon auf den nächsten Band. Ich kann die Reihe nach meinen bisherigen Erfahrungen nur weiterempfehlen!

Meine Bewertung: 5 von 5 Sternen
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