Rezension - Lucinda Riley - Helenas Geheimnis

Donnerstag, 21. April 2016

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Titel: Helenas Geheimnis
Originaltitel: Helena's Secret
Autorin: Lucinda Riley
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Genre: Roman
Länge: 608 Seiten
Verlag: Goldmann

Kurzbeschreibung laut Amazon.de:
Wieviel Wahrheit kann die Liebe ertragen, ohne zu zerbrechen?
Viele Jahre sind vergangen, seit Helena Beaumont als junge Frau einen wunderbaren Sommer auf Zypern verbracht und dort ihre erste große Liebe erlebt hat. Nun kehrt sie zum ersten Mal zurück in das schöne alte Haus, um dort mit ihrer Familie die Ferien zu verbringen. Unbeschwerte Tage sollen es werden, verträumte Stunden am Meer und lange Nächte auf der Terrasse, doch schon bei ihrer Ankunft empfindet Helena ein vages Unbehagen. Sie allein weiß, dass die Idylle bedroht ist – denn es gibt Ereignisse in ihrer Vergangenheit, die sie ihrem Mann und ihren Kindern stets eisern verschwiegen hat. Wie lange aber kann sie die Fassade der glücklichen Familie noch aufrechterhalten? Als sie dann plötzlich ihrer Jugendliebe Alexis gegenübersteht, ahnt sie, dass diese Begegnung erst der Anfang einer Verkettung von Ereignissen ist, die ihrer aller Leben auf eine harte Bewährungsprobe stellt ...

Meine Meinung:
Das Cover ist wunderschön. Auf ihm kann man Blumen erkennen, die meiner Meinung nach sehr zu dem Buch und dem Thema passen. Außerdem hat das Cover eine glänzende Schrift. "Helenas Geheimnis" von Lucinda Riley ist ein Einzelband.

Ich muss sagen, dass das Buch sehr viele eintönige Passagen beinhaltet. Irgendwann hatte ich einfach keine Lust mehr weiterzulesen und musste mich regelrecht dazu zwingen. Außerdem finde ich, dass die Autorin das Thema nicht wirklich ausgeführt hat. Ich habe mir, als ich den Klappentext gelesen habe, etwas ganz anderes darunter vorgestellt. Es kann aber natürlich auch sein, dass ich einfach nicht in die Altersgruppe passe, die die Autorin ansprechen möchte.

Die Charaktere sind sehr unterschiedlich und umfangreich beschrieben. Da gibt es zum Beispiel Alex. Er ist der dreizehnjährige Sohn von Helena. Alex will nun endlich erfahren, wer sein leiblicher Vater ist und hat sich in den Kopf gesetzt, es diesen Sommer herauszufinden. Mein Lieblingscharakter ist Alexis. Er ist sehr einfühlsam und immer für Helena da, wenn sie etwas braucht. Helena tut mir an manchen Stellen sehr leid, da sie alle Hände voll zu tun hat und manchmal einfach nicht mit der Situation zurechtkommt. William, Helenas Mann hat für meinen Geschmack ein zu großes Ego.

In dem Roman geht es eigentlich darum, dass Helena Geheimnisse vor ihrem Mann hat und diese langsam aufgedeckt werden, doch für mich war es zu offensichtlich, was sie versteckte. Ich habe schnell herausgefunden, um was es eigentlich geht und finde dies immer noch sehr schade. Außerdem kämpft Helena regelrecht mit sich selbst und bemitleidet sich manchmal zu viel. Ich finde es auch sehr schade, dass immer nur Helenas Geheimnisse diskutiert werden, da auch andere Charaktere Geheimnisse haben mit denen sie zurechtkommen müssen. Meiner Meinung nach werden die aber in den Hintergrund gestellt und nicht ausreichend erwähnt.

Das Buch kann mich einfach nicht ausreichend überzeugen, da es doch zu viele Sachen gibt, die mich stören. Allerdings habe ich gehört, dass die anderen Bücher von Lucinda Riley besser sein sollen. Vielleicht werde ich irgendwann noch eines davon lesen. Der Schreibstil der Autorin gefällt mir nämlich sehr gut.

Im Endeffekt kann ich nur sagen, dass ich das Buch nicht wirklich schlecht finde, aber ziemlich langweilig. Ich gebe diesem Roman deshalb 2 Sterne und hoffe, dass ihr euch eine eigene Meinung über "Helenas Geheimnis" bildet, da ich kein Buch schlecht machen will. Geschmäcker sind zum Glück verschieden.

Meine Bewertung: 2 von 5 Sternen
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Vielen Dank an das Bloggerportal für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplares!

Rezension - Nina Blazon - Feuerrot

Sonntag, 10. April 2016

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Titel: Feuerrot
Autorin: Nina Blazon
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Genre: Historischer Roman, Jugendbuch
Länge: 512 Seiten
Vom Hersteller empfohlenes Alter:
14 - 17 Jahren
Verlag: Ravensburger Verlag

Kurzbeschreibung laut Amazon.de:
Ein mysteriöser Gast kommt ins Haus des Ravensburger Kaufmannes Humpis. Schon am ersten Tag flirtet Lucio mit der schönen Magd Magdalene. Doch er ist ihr nicht geheuer, in seinen Bernsteinaugen lodert ein gefährliches Feuer. Ihre Ahnung soll sie nicht täuschen: Als sie nicht auf Lucios Verführungskünste hereinfällt, nennt er sie eine Hexe. In Zeiten der Inquisition kommt dies einem Todesurteil gleich ...

Meine Meinung: 
Das Buch hat ein wunderschönes, hingebungsvolles Cover. Meiner Meinung nach steht das Mädchen auf dem Cover stellvertretend für alle Frauen, die früher als Hexen verbrannt wurden. „Feuerrot“ ist ein Einzelband von Nina Blazon.

Ich finde, dass das Buch in einer sehr interessanten Zeit spielt. Mich persönlich interessiert die Inquisition unter anderem sehr. Ich mag historische Romane, die nichts mit Fantasy zu tun haben. Außerdem finde ich, dass die Geschichte richtig gut geschrieben ist. Es war das am besten geschriebenste Buch, das ich im letzten Monat gelesen habe. 

Ich kann mich sehr gut in die Charaktere hineinversetzten. Man kann wirklich ihre Angst und Ungewissheit spüren, die die Leute zu dieser Zeit empfanden. Die Autorin muss aufwendig recherchiert haben um so ein gutes Buch hinzubekommen. Man kann sich die damalige Zeit bildlich vorstellen. 

In dem Buch wird aufgeführt, weshalb es fast nur weibliche Hexen gibt, und der sogenannte Hexenhammer wird erwähnt. „Hexenhammer“ ist ein Buch, dass ein Mann geschrieben hat, in dem es um Frauen geht, die etwas mit dem Teufel zu tun haben, sprich Hexen. „Feuerrot“ beinhaltet auch echte Personen. Damit meine ich, dass nicht alle Personen in diesem Buch erfunden sind.

Ich muss zugeben, dass ich gerne mehr über Magdalenas Schwestern erfahren hätte. Magdalena arbeitet als Magd bei der Familie Humpis. Die Humpis haben vor Kurzem einen Schicksalsschlag erlitten, der sie sehr mitgenommen hat. Elisabeth finde ich ziemlich naiv und kindlich. Lucios Charakter ist sehr komplex und geheimnisvoll. Beim Lesen weiß man nie genau, was er als Nächstes vorhat, welcher Mensch nun wirklich in ihm steckt.

Das Buch beinhaltet viele traurige Stellen und mir ist aufgefallen, dass ich in der letzten Zeit viele traurige Bücher gelesen habe. Die Geschichte ist konstant spannend, sodass ich den Roman nicht mehr weglegen konnte und auch nicht wollte.

Ich gebe dem Buch 5 Sterne und ab heute zählt es auch zu meinen Lieblingsbüchern. Wer sich nur ein bisschen für Historik interessiert bzw. für diese spezielle Zeit sollte das Buch unbedingt lesen, da es einfach einzigartig ist.

Meine Bewertung: 5 von 5 Sternen und ein Lieblingsbuch-Bärchen
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Rezension - Claudia Gray - Evernight

Dienstag, 5. April 2016

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Titel: Evernight
Autor: Claudia Gray
Reihe: Evernight Teil 1 
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Genre: Fantasy, Vampire
Länge: 400 Seiten
Verlag: Blanvalet Verlag

Kurzbeschreibung laut Amazon.de:
Der Auftakt zu einer wunderbar romantischen Vampir-Saga
An jedem Ort wäre Bianca lieber als an diesem: Das Evernight-Internat ist eine Eliteschule, und die anderen Schüler sind einfach zu perfekt – zu clever, zu schön, zu rücksichtslos. Als sie Lucas kennenlernt, ist sie davon überzeugt, er sei der einzige normale Mensch in ihrer Umgebung. Bianca merkt sofort, dass es eine besondere Verbindung zwischen ihr und Lucas gibt. Dabei verbirgt er ein Geheimnis, das nicht nur alles auf den Kopf stellt, woran sie glaubt – es könnte auch ihrer Familie und allen, die Bianca kennt, den Tod bringen.

Meine Meinung:
Das Cover des Buches ist meiner Meinung nach nichts Besonderes. Allerdings ist es sehr sinnlich gestaltet. „Evernight“ ist der erste Band einer mehrteiligen Reihe von Claudia Gray.

Die Geschichte ist grundsätzlich ganz interessant, aber es gibt leider auch ein paar langweilige Stellen, die ganz schön langatmig waren. Der Schreibstil der Autorin ist einzigartig. In diesem Buch wird eine wunderschöne verbotene Liebe dargestellt, die für Romantiker herzzerreißend ist.

Lucas, einer der Hauptcharaktere, gibt sich sehr geheimnisvoll. Das Buch ist aus der Sicht von Bianca geschrieben. Ich finde, dass das eine sehr gute Wahl der Autorin war. Bianca ist sehr in sich gekehrt und kann schwer neue Freunde finden. Sie ist richtig schüchtern und ängstlich, wenn es um neue Bekanntschaften geht, allerdings hat sie bei Lucas keine Probleme damit und fühlt sich sofort zu ihm hingezogen. Die Schulleiterin Mrs. Bethany verbirgt auch irgendein Geheimnis.

Das Buch war sehr lustig, romantisch und gefühlvoll. Es hat richtig Spaß gemacht, es zu lesen. Ich finde, dass es ein gutes Buch für zwischendurch ist, allerdings auch nicht atemberaubend gut.

Das Ende finde ich sehr schön und passend. Ich gebe dem Buch 4 Sterne, da es für die volle Punktzahl doch nicht gereicht hat. Ich freue mich schon auf den zweiten Band, der auch schon in meinem Regal bereit steht.

Meine Bewertung: 4 von 5 Sternen
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