Rezension - Die Achse meiner Welt - Dani Atkins

Dienstag, 28. Februar 2017

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Titel: Die Achse meiner Welt
Originaltitel: Fractured
Autorin: Dani Atkins
Zur Leseprobe (Provisionslink)
Genre: Roman
Länge: 320 Seiten
Verlag: Knaur

Kurzbeschreibung laut Amazon.de:
Rachel ist jung, beliebt, verliebt und wird in wenigen Wochen ihr Traumstudium beginnen. Perfekt. Doch dann geschieht ein schrecklicher Unfall, der ihr alles nimmt. Sie verliert den besten Freund, ihre Zuversicht und die Balance. Jahre später wird ihre Welt zum zweiten Mal auf den Kopf gestellt. Denn als sie nach einem schweren Sturz im Krankenhaus erwacht, ist ihr Leben plötzlich so, wie sie es sich immer erhofft hat. Die damalige Tragödie hat es anscheinend nie gegeben. Ihr bester Freund lebt und ist an ihrer Seite. Wie kann das sein? Und wie fühlt sich Rachel in ihrem neuen Leben – mit dem Wissen über all das, was zuvor geschah? Lassen Sie sich von einer Liebesgeschichte verwirren, die mit nichts vergleichbar ist. "Die Achse meiner Welt", das Romandebüt der britischen Autorin Dani Atkins, wurde in über 13 Länder verkauft und hat in England für Furore gesorgt.

Meine Meinung:
Ich finde, dass das Cover sehr poetisch aussieht. Der Mond ist darauf zu sehen, sowie der Schatten einer Frau. Die Frau auf dem Cover versucht anscheinend ihre Balance zu halten, dies passt perfekt zum Thema des Buches. Außerdem finde ich es wunderschön. „Die Achse meiner Welt“ ist ein Einzelband von Dani Atkins

Zuerst muss ich sagen, dass mir dieses Buch wirklich in Erinnerung geblieben ist und das passiert sehr selten, dass ich mich wirklich an jedes einzelne Detail erinnern kann. Das liegt wahrscheinlich daran, dass mich diese Geschichte sehr berührt und zum Nachdenken gebracht hat. Es geht hier eigentlich um ein sehr ernstes Thema, was der Leser aber nur am Rande mitbekommt. Bei mir ist beim Lesen auch die ein oder andere Träne geflossen.

Rachel, eine der weiblichen Hauptcharaktere ist einfach ein großartiger Charakter, der mich dazu gebracht hat, dass Buch nicht mehr aus der Hand legen zu wollen. Rachel hat mich mit ihrer Geschichte am Meisten berührt. Mich haben auch die anderen Protagonisten in den Bann gezogen. Es war einfach magisch, obwohl dies kein Fantasy Buch ist. Jimmy ist auch ein wirklich fantastischer Charakter, der mich voll und ganz überzeugen konnte.

Zuerst beschreibt die Autorin dem Leser den Tag des Autounfalls von Rachel und ihren Freunden. Danach gibt es einen Zeitsprung von fünf Jahren, der mich persönlich nicht gestört hat. Das Buch ist sehr gefühlvoll geschrieben.

Meiner Meinung nach ist es ein berührender Roman mit einer tollen Liebesgeschichte. Den Leser erwartet ein wundervolles und zugleich trauriges Abenteuer und erst am Ende weiß man wirklich, was eigentlich mit Rachel passiert ist. 

Das Buch hat die Angewohnheit den Leser hinters Licht zu führen. Dies wurde wahrscheinlich von der Autorin so beabsichtigt. Ich hatte bis zum Ende wirklich keine Ahnung, was nun wahr ist und was nicht. Es verwirrt einen regelrecht und lässt einen dann am Ende fassungslos zurück. Während des Lesens kommen immer mehr Fragen beim Leser auf, doch Dani Atkins beantwortet all diese Fragen mit einem erstaunlichen Ende. Diese Geschichte hat alle meine Erwartungen übertroffen und ist so, zu einer meiner Monatshighlights und Lieblingsbüchern geworden.

Ich gebe dem Buch volle 5 Sterne und spreche an dieser Stelle eine Leseempfehlung aus. Ich habe dieses Buch leider noch nicht auf vielen Bücherblogs gesehen, obwohl es wirklich magisch ist.

Meine Bewertung: 5 von 5 Sternen und ein Lieblingsbuchbärchen
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Rezension - Acht Wochen verrückt - Eva Lohmann

Montag, 27. Februar 2017

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Titel: Acht Wochen verrückt
Autorin: Eva Lohmann
Zur Leseprobe (Provisionslink)
Genre: Roman
Länge: 208 Seiten
Verlag: Piper

Kurzbeschreibung laut Amazon.de:
Verrückt ist doch jeder, der in die Klapse kommt. Mila also auch. Acht Wochen wird sie erst mal bleiben. Was sie da soll? Und was es eigentlich heißt, normal zu sein? Wer weiß das schon. Auf jeden Fall begegnet sie einer Menge Verrückter – und endlich auch wieder sich selbst. »Der Tag, an dem ich in die Klapse komme, ist ein Donnerstag« – so beginnt Eva Lohmanns autobiografischer Roman: Ihre Heldin Mila ist müde, unendlich müde und traurig. Dabei ist sie noch keine dreißig. Aber der Job frisst sie auf, und der Sinn ihres Daseins ist ihr aus dem Blick geraten. Mit Depression und Burn-out wird sie in eine psychosomatische Klinik eingewiesen, auch wenn das bei ihren ambitionierten Eltern alles andere als populär ist und nicht nur bei ihrem Freund eine gewisse Beängstigung auslöst. Denn niemand von denen, die an einen solchen Ort kommen, ist doch normal, oder? Aber wie verrückt ist Mila eigentlich? Und kann man unter lauter Kranken überhaupt den Weg zurück ins richtige Leben finden? – »Acht Wochen verrückt«, der so unverstellte wie pointierte Roman über das Verrücktsein in normierten Zeiten. Von einer Erzählerin, deren scharfe Beobachtungsgabe niemanden verschont.

Meine Meinung:
Das Cover drückt das Thema des Buches sehr gut aus. Eine große Acht ist darauf zu sehen, mit den Worten "Acht Wochen verrückt". „Acht Wochen verrückt“ von Eva Lohmann ist ein Einzelband.

Ich finde es wirklich interessant, wie die Autorin so ein schwieriges Thema umgesetzt hat. Ich glaube, dass sich die Autorin vorher sehr gut über das Thema Depressionen informiert hat und sich damit auseinandergesetzt hat. Doch in diesem Buch kommen nicht nur Themen wie Depressionen vor, sondern auch unter anderem Themen wie Magersucht. Ihr Schreibstil ist meiner Meinung nach sehr anspruchsvoll. 

Mila ist ein bisschen verwirrt, was sie mir persönlich nur noch sympathischer macht. Ich hatte so das Gefühl, dass Mila nicht mehr wusste, was sie mit sich anfangen soll. Ihr machte einfach rein gar nichts mehr Spaß und spätestens zu diesem Zeitpunkt muss sie bemerkt haben, dass etwas nicht mit ihr stimmen kann. Irgendwann wendeten sich ihre Freunde von ihr ab, da sie keine Lust mehr hatte auf Partys zu gehen und ihren Freuden etwas vorzutäuschen. Am Ende ist nur noch ihr fester Freund übrig geblieben. Dieser ist mir allerdings sehr unsympathisch vorgekommen, als er seine Freundin in der Psychiatrie besuchte. Er ist irgendwie überheblich gewesen und hat sie meiner Meinung nach nicht wirklich unterstützt. Mila lernt sehr schnell viele neue Leute kennen, die sie bald schon als neue Freunde bezeichnen kann. Mila scheint auch erleichtert zu sein endlich einmal die ganze Verantwortung abgeben zu können, sei es im Job oder im Privatleben. 

In der Psychiatrie befinden sich unterschiedliche Menschen mit unterschiedlichen psychischen Problemen. Die Autorin hat wirklich nichts ausgelassen, was ich sehr gut finde, da man so nicht nur die Krankheitsgeschichte von Mila kennenlernt, sondern auch die ihrer Freunde. Außerdem ist dieses Buch angenehm ironisch und lustig. Wir beschäftigen uns in diesem Buch mit der Frage: Was heißt es eigentlich normal zu sein? Die Autorin beschreibt die Ankunft von Mila in der Klinik bis hin zu ihrer Entlassung mit sehr viel Charme und Ironie. Die Geschichte brachte mich immer wieder zum Nachdenken.

Mein einziger Kritikpunkt ist, dass das Buch für mich persönlich zu kurz ist. Ich hätte gerne noch mehr über Milas Entwicklung erfahren. 

Mit diesem Buch zeigte uns Eva Lohmann das im Leben nicht immer alles perfekt ist, auch wenn es manchmal so zu sein scheint.. Ich gebe dieser außergewöhnlichen Geschichte 4 Sterne, da ich mir gewünscht hätte, dass das Buch mehr Seiten hat.

Meine Bewertung: 4 von 5 Sternen
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Rezension - Evermore - Das Schattenland - Alyson Noël

Sonntag, 26. Februar 2017

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Titel: Evermore 3 - Das Schattenland
Originaltitel: Shadowland
Reihe: Evermore Teil 3
Autorin: Alyson Noël 
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Genre: Fantasy, Jugendbuch
Länge: 416 Seiten
Verlag: Goldmann Verlag

Achtung: Spoiler möglich, da dies der 3. Teil einer Reihe ist !!

Kurzbeschreibung laut Amazon.de:
Sie sind unsterblich, aber ist ihre Liebe es auch?
Niemals wird Ever ihrer großen Liebe Damen nah sein können. Keine Berührung darf sie riskieren, sonst wird seine Seele auf ewig im Schattenland gefangen sein. Doch Ever will sich damit nicht abfinden. Als sie sich deshalb der Magie zuwendet, trifft sie auf den coolen Surfer Jude, der ihr sofort sehr vertraut ist. Und während ihre Liebe zu Damen immer komplizierter wird, beginnt sie sich zu fragen, ob Damen wirklich der Richtige für sie ist. Oder hält das Schicksal vielleicht einen ganz anderen Weg für sie bereit? 

Meine Meinung:
Das Cover ist wie bei den Vorgängern wunderschön. Dieses Mal sehen wir eine gelbe Tulpe auf dem Cover und im Hintergrund eine düstere Umgebung mit schwarzen Vögeln und Nebel. „Evermore – Das Schattenland“ ist der dritte Band der Evermore Reihe von Alyson Noël.

Ich mochte die bisherigen Teile der Evermore Reihe bis jetzt wirklich sehr, doch dieser Band hat mir nun wirklich nicht so zugesagt. Ich finde, dass dies bis jetzt der schwächste Band der Reihe ist. Ich hätte mir gewünscht, dass die Geschichte eine andere Richtung nimmt. Außerdem finde ich, dass in dem Buch einfach zu wenig Handlung vorkommt. Es ist viel aus den vorherigen Bänden wiederholt worden, was mir nicht so gefallen hat.

Aber dafür taucht ein neuer Charakter namens Jude auf. Er ist ein typischer Surferboy, der seine Welle erwischen will und alles ganz locker angeht, ohne sich viel Stress zu machen. Ich finde seine Person sehr lustig und bin daher froh, dass er eine entscheidende Rolle in den Büchern einnehmen wird. Sein Charakter hat noch viel Potenzial und ich bin gespannt, was die Autorin aus ihm machen wird.

Roman taucht auch wieder auf, was allerdings keine große Überraschung ist. Wer den zweiten Band gelesen hat, wird wissen, dass Ever und Damen noch eine offene Rechnung mit ihm haben. Die Autorin konnte meiner Meinung nach seinen ganz eigenen Charme wieder gut rüberbringen.

Ever entwickelt sich immer mehr zum schlechteren. Sie trifft so viele falsche Entscheidungen, dass ich gar nicht mehr zählen kann, wie viele es sind. Manchmal habe ich das Gefühl, dass sie ihre Beziehung zu Damen selbst manipulieren will.

Ich habe meine Zweifel, ob es für Ever und Damen ein Happy End geben wird. Ich hoffe es zwar, aber so wie es im Moment aussieht werden ihnen immer mehr Steine in den Weg gelegt. Den vierten Band werde ich jetzt demnächst lesen und erhoffe mir eine bessere Entwicklung der Geschichte. Ich gebe dem Buch 3 Sterne und erhoffe mir eine baldige Besserung.

Meine Bewertung: 3 von 5 Sternen
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Rezension - Einmal gebissen, total hingerissen - Mari Mancusi

Samstag, 25. Februar 2017

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Titel: Einmal gebissen, total hingerissen
Reihe: Blood Coven Teil 2
Autorin: Mari Mancusi
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Genre: Jugendbuch, Fantasy, Vampire
Länge: 284 Seiten
Vom Hersteller empfohlenes Alter:
12 - 15 Jahre
Verlag: Arena

Achtung: Spoiler möglich, da dies der 2. Teil einer Reihe ist !!

Kurzbeschreibung laut Amazon.de:
Das kann nicht wahr sein: Ausgerechnet Rayne, die sich nichts sehnlicher gewünscht hat, als selbst ein Vampir zu werden, wurde zur Vampirjägerin auserwählt! Immerhin muss sie nur gegen Vampire vorgehen, die die Regeln brechen. Wie Maverick. Im Kampf gegen ihn findet sie einen ungewöhnlichen Verbündeten: den unglaublich gutaussehenden Jareth – denn der ist selbst ein Vampir!

Meine Meinung:
Das Cover ist wie beim ersten Band sehr schlicht, aber durchaus schön. Man sieht wieder eine Fledermaus und die Schrift, die mit Blut geschrieben ist. "Einmal gebissen, total hingerissen" ist der zweite Band der Blood Coven Reihe von Mari Mancusi.

Die Geschichte ist wieder sehr lustig und witzig geschrieben, sodass ich sehr oft schmunzeln musste und das Buch gar nicht mehr weglegen wollte. Außerdem hat man den Band auch schnell durch, da er sehr wenige Seiten hat.

In diesem Band geht es mehr um Rayne als um Sunny. Das Buch ist dieses Mal auch aus der Sicht von Rayne geschrieben. Dies finde ich sehr erfrischend und spannend, da es mal etwas anderes ist. Die Autorin schreibt sehr flüssig und spannend.

Ich bin schon sehr gespannt, wie sich Rayne in den nächsten Bänden entwickeln wird. Raynes Sicht der Dinge und ihre ganz eigene Geschichte finde ich viel interessanter als die von Sunny. Doch sowie ich das verstanden habe, wird immer ein Band aus Sunnys Sicht sein und einer aus Raynes. Ich gebe ja die Hoffnung nicht auf, dass es auch einen Band aus Magnus Sicht geben wird.

Ich will bald weiterlesen und habe die Folgebände auch schon zuhause. Ich muss jetzt sowieso erst einmal meine Reihen fortsetzen, da ich einfach viel zu viele offene Reihen habe. Die Bände dieser Reihe sind gute Bücher für zwischendurch, die man schnell lesen kann. 

Das Ende ist auch sehr spannend, sodass ich noch neugieriger auf den nächsten Band bin. Ich gebe dem Band 5 Sterne, da er definitiv mit dem ersten mithalten kann.

Meine Bewertung: 5 von 5 Sternen
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Rezension - Elanus - Ursula Poznanski

Freitag, 24. Februar 2017

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Titel: Elanus
Autorin: Ursula Poznanski
Sprecher: Jens Wawrczeck
Genre: Thriller, Jugendbuch
Länge: ca. 11h 33min
Verlag: Hörverlag

Kurzbeschreibung laut Amazon.de:
Angriff der Überwachungsdrohnen
Der siebzehnjährige Jona ist seinen Altersgenossen an Intelligenz und Auffassungsgabe voraus, allerdings macht ihn das nicht gerade beliebt. Gegen das Mobbing wehrt er sich mit einem ungewöhnlichen Mittel: einer Drohne. Klein, leise und mit einer Kamera versehen, kann sie jeden aufspüren, dessen Handynummer Jona besitzt. Sie versorgt ihn mit brisanten Details aus dem Privatleben seiner Opfer. Doch womit Jona nicht gerechnet hat: Offenbar wird auch er selbst überwacht. Dann häufen sich Zufälle, die darauf hindeuten, dass jemand hinter ihm her ist ...

Meine Meinung:
Das Cover des Hörbuchs ist in vielen verschiedenen Grüntönen gehalten. Es wirkt sehr mysteriös und unheimlich auf mich. „Elanus“ ist ein Einzelband von Ursula Poznanski.

Ich habe von der Autorin noch nichts gelesen oder gehört. Der Sprecher Jens Wawrczeck hat eine sehr dunkle Stimme meiner Meinung nach, an die ich mich erst mal gewöhnen musste. Nach einiger Zeit des Hörens konnte ich mich immer mehr in die Geschichte hineinversetzen. Ich habe die ungekürzte Version des Hörbuchs gehört, da ich die ganze Geschichte verinnerlichen wollte. Die Laufzeit beträgt ca. 11 Stunden und 33 Minuten. Ich habe immer wieder zwischendurch einige Kapitel gehört und die Geschichte ist durchgehend spannend geblieben.

Jona ist siebzehn Jahre alt und anscheinend hochbegabt. Er bekommt ein Stipendium an einer Eliteuniversität, obwohl er für sein Alter noch ziemlich jung ist. Bald fangen seine Mitschüler an ihn zu mobben. Jona will auf seine ganz eigene Art zurückschlagen, nämlich mit einer Drohne. Sie kann jeden mit seiner Handynummer aufspüren und beschatten. Elanus ist der Name seiner selbst entwickelten Drohne.  Doch schon bald wird Jona klar, dass er selbst von jemand überwacht wird. So viel zur Geschichte, mehr möchte ich an dieser Stelle nicht verraten, da ich auf keinen Fall spoilern will.

Jona ist meiner Meinung nach eine sehr arrogante und selbstsüchtige Person, dies habe ich von Anfang an bemerkt. Außerdem kann er sich sehr gut verstellen, aber man merkt ab und zu, dass in ihm noch etwas anderes steckt. Etwas besseres, etwas Gutes. Trotzdem ist mir seine Person nicht wirklich sympathisch gewesen. Ich habe zwar versucht seine Handlungen nachzuvollziehen, doch dies war sehr schwer für mich. Doch ich muss auch sagen, dass das Geschmackssache ist und Jona sich im Laufe des Hörbuches entwickelt.

Die anderen Charaktere, die in dem Hörbuch vorgekommen sind, zum Beispiel Jonas Freunde, finde ich sehr sympathisch. Sie hatten irgendwie ihren ganz eigenen Charme. Außerdem sind seine Freunde alle sehr unterschiedliche Charaktere.

Ich konnte mir die einzelnen Kapitel bildlich vorstellen, was kaum ein Buch oder gar Hörbuch bei mir bewirken kann. Die Geschichte wird beim hören einfach richtig lebendig.  Zudem gibt es auch viele Überraschungen in der Geschichte. Das Ende ist sehr spannend und hat meinen Geschmack getroffen. Es wurde meiner Meinung nach eine super Lösung gefunden, die Geschichte zu beenden.

Ich habe lange hin und her überlegt, ob ich dem Hörbuch nun 4 oder 5 Sterne geben soll. Nun habe ich mich endlich dazu entschieden ihm 4 Sterne zu geben, da mir der Hauptcharakter Jona nicht wirklich gefallen hat.
  
Vielen Dank an das Bloggerportal für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplares!

Meine Bewertung: 4 von 5 Sternen
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Rezension - Neva - Sara Grant

Donnerstag, 23. Februar 2017

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Titel: Neva
Originaltitel: Dark Parties
Autorin: Sara Grant
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Genre: Dystopie, Jugendbuch
Länge: 368 Seiten
Vom Hersteller empfohlenes Alter:
12 - 15 Jahre
Verlag: Droemer Knaur

Kurzbeschreibung laut Amazon.de:
Die 16-jährige Neva hat es satt, keine Antworten auf Fragen zu bekommen, die sie nicht einmal laut stellen darf: Warum wird ihr Heimatland von einer undurchdringbaren Energiekuppel von der Außenwelt abgeschottet? Warum verschwinden immer wieder Menschen spurlos? Und was ist mit ihrer Großmutter geschehen, die eines Tages nicht mehr nach Hause kam? Gemeinsam mit ihrer besten Freundin Sanna beschließt Neva, Antworten zu verlangen und nicht mehr brav alle Gesetze und Regeln zu befolgen. Doch dabei verliebt sie sich nicht nur in den einen Jungen, der für sie tabu sein muss – sondern gerät auch in tödliche Gefahr …

Meine Meinung:
Das Cover gefällt mir sehr gut. Es passt meiner Meinung nach auch gut zum Buch. „Neva“ ist ein Einzelband von Sara Grant.

Ich muss sagen, dass die Geschichte sehr durchwachsen ist. Es gibt viele langweilige Stellen aber gleichzeitig auch viele spannende. Manchmal wollte ich das Buch einfach nicht mehr lesen, weil ich manche Stellen unnötig finde, doch dann gibt es wieder Momente, wo ich das Buch nicht mehr weglegen konnte, da es einfach so spannend war.

Ich finde, dass sich die Charaktere in der Geschichte immer mehr zum positiven entwickeln. Neva ist eine sehr starke Person und unsere Hauptcharakterin. Ich finde es sehr prickelnd, dass die Autorin ihr diese Eigenschaften gegeben hat, da das immer seltener in Büchern vorkommt.

Das Buch ist sehr schön aufgemacht. Auf den einzelnen Kapiteln sind Schneeflocken abgebildet. Wie man später erfährt, ist dies das Marken bzw. Kennzeichen von Neva. Sie hat sich eine Schneeflocke tätowieren lassen. In der Geschichte erfährt man gleich am Anfang, dass die Jugendlichen sich diese Kennzeichen machen, um zu zeigen, dass sie nicht alle gleich sind und um der Regierung zu zeigen, dass sie sich nicht unterdrücken lassen.

In dem Buch geht es nämlich um eine Welt, in der jeder fast gleich ist. Die Leute betreiben Inzucht, dass macht sie immer kränker. Die Menschen leben unter einer Kuppel, die sie von der Außenwelt abschirmt. Die Regierung sieht die Kuppel als Schutz an und erklärt der Gesellschaft, dass sie nur zum Schutz da ist. Angeblich existiert außerhalb kein Leben mehr und dies wäre die einzige Möglichkeit, um zu überleben. Neva will das alles aber nicht akzeptieren und glaubt, dass die Regierung den Menschen Informationen vorenthält. Nachdem immer mehr Leute auf mysteriöser Weise verschwinden, versucht Neva herauszufinden was in ihrer Welt vorgeht.

Es handelt sich hier um eine typische Dystopie. Die Geschichte ist aus der Sicht von Neva geschrieben, was ich persönlich ein bisschen langweilig finde. Ich hätte es besser gefunden, wenn Neva und ihre Großmutter abwechselnd erzählt hätten, so hätte man nämlich noch mehrere Sachen erfahren, da Nevas Großmutter auch zu den Vermissten gehört.

Achtung kleiner Spoiler - Zum Lesen bitte markieren:
Ich mochte die Charaktere eigentlich wirklich sehr, besonders Neva und Braydon. Aber jetzt mal ernsthaft, mich hat dieses Hin und Her zwischen den beiden einfach nur genervt. Entweder man hält sich voneinander fern, seiner besten Freundin zuliebe oder man gibt seinen Gefühlen nach und kommt zusammen. 

Das Ende ist nicht so mein Fall gewesen, da es mir zu offen gewesen ist. Ich habe aber gehört, dass es noch eine kleine Kurzgeschichte geben soll und erhoffe mir durch sie ein bisschen Klarheit. Ich gebe dem Buch 4 Sterne.

Meine Bewertung: 4 von 5 Sternen
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Rezension - Reckless - Steinernes Fleisch - Cornelia Funke

Mittwoch, 22. Februar 2017

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Titel: Reckless - Steinernes Fleisch
Reihe: Reckless Teil 1
Autorin: Cornelia Funke
Zur Leseprobe (Provisionslink)
Genre: Fantasy, Jugendbuch
Länge: 352 Seiten
Vom Hersteller empfohlenes Alter:
13 - 16 Jahre
Verlag: Dressler

Kurzbeschreibung laut Amazon.de:
Treten Sie ein in die Welt hinter dem Spiegel! Obwohl Jacob Reckless immer darauf geachtet hat, die Welt hinter dem Spiegel vor seinem Bruder Will geheimzuhalten, ist dieser ihm gefolgt. Doch in dem wunderbaren Reich lauern tödliche Gefahren: Will wird von einem Goyl angegriffen und beginnt, zu Jade zu versteinern. Verzweifelt will Jacob ihn retten, aber nur die Feen haben die Macht, das Steinerne Fleisch aufzuhalten. Gemeinsam mit Clara, Wills großer Liebe, und der Gestaltwandlerin Fuchs macht Jacob sich auf die gefährliche Reise … Der neue Roman der internationalen Bestsellerautorin Cornelia Funke: ein fesselndes Abenteuer in einer von den Grimmschen Märchen inspirierten Welt.

Meine Meinung:
Das Cover gefällt mir ehrlich gesagt nicht so gut. Ich finde es eher unpassend für so eine märchenhafte Geschichte. Es verleiht dem Buch nicht genügend Ausdruck. „Reckless – Steinernes Fleisch“ ist der erste Band einer Trilogie von Cornelia Funke.

Gleich vorab will ich sagen, dass die Zeichnungen in diesem Buch einfach nur wundervoll sind. Ich kann gar nicht ausdrücken, wie schön diese Bilder eigentlich sind. Das Buch hat einige Schwächen, aber die Zeichnungen gehören auf jeden Fall nicht dazu. 

Meiner Meinung nach hat die Geschichte viel zu kurze Kapitel. Nach fast jeden zwei Seiten kommt ein neues Kapitel mit einer neuen Zeichnung. Dies erschwerte mir das Lesen zunehmend. Der Band hat mich einfach nicht wirklich umgehauen. Es war eine sehr schöne Geschichte, die sehr märchenhaft ist, aber mir fehlte einfach etwas. Ich denke, dass es ein mittelmäßiger erster Band ist und erhoffe mir eine bessere Fortsetzung, die mich umhauen kann.

In dem Buch kommen tolle Charaktere vor. Doch für meinen Geschmack sind die Charaktere nicht ausreichend beschrieben worden. Dafür wurde die Geschichte sehr gut umgesetzt. Ich bin sehr gespannt auf den zweiten Teil, muss ihn allerdings nicht gleich nach dem ersten Band lesen. Fuchs ist mir sehr sympathisch, doch die Handlungsweise von Jacob kann ich oft nicht ganz nachvollziehen, was ich sehr schade finde, da er ein sehr interessanter Charakter zu sein scheint.

Ich gebe dem Buch 4 Sterne. Für mich war es ein gutes Buch für zwischendurch mit wundervollen Zeichnungen und interessanten Charakteren, aber mehr auch nicht. Ohne die Zeichnungen würde das Buch von mir allerdings nur 3 Sterne bekommen.

Meine Bewertung: 4 von 5 Sternen
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Rezension - Anders - Anita Terpstra

Dienstag, 21. Februar 2017

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Titel: Anders
Autorin: Anita Terpstra
Zur Leseprobe (Provisionslink)
Genre: Thriller
Länge: 384 Seiten
Verlag: Blanvalet

Kurzbeschreibung laut Amazon.de:
Wie gut kennen wir die, die uns am nächsten sind, wirklich?
Alma Meester, ihr Mann Linc und die beiden Kinder Iris und Sander sind eine ganz normale, glückliche Familie. Bis zu dem Tag, als der elfjährige Sander zusammen mit einem Freund während eines Ferienlagers spurlos verschwindet. Der andere Junge wird kurz darauf tot aufgefunden, doch Sander bleibt wie vom Erdboden verschluckt. Sechs Jahre später meldet sich ein junger Mann bei einer deutschen Polizeistation. Er sei der verschwundene Sander Meester. Die Familie ist überglücklich, doch nach und nach kommen der Mutter Zweifel. Ist der Junge wirklich ihr Sohn? Und was ist in der Nacht damals tatsächlich passiert?

Meine Meinung: 
Das Cover ist sehr düster und zeigt eine Hütte im Wald. Meiner Meinung nach passt das Cover perfekt zu dem Inhalt des Buches. „Anders“ ist ein Einzelband von Anita Terpstra.

Nach den ersten paar Seiten erleben wir einen Zeitsprung von 6 Jahren. Normalerweise stört mich so etwas, aber bei diesem Buch störte es überhaupt nicht. Im Gegenteil, der Zeitsprung ist sehr wichtig für die Geschichte.

Die Autorin schreibt sehr spannend und aufwühlend. An manchen Stellen ist mir die Geschichte ziemlich nahe gegangen. Besonders das Ende konnte ich nicht vergessen. Ich habe noch tagelang darüber nachgedacht, da es mich so aufgewühlt hat.

Ich finde, dass das Buch von der ersten Seite an spannend ist. Bei mir ist nie Langeweile aufgekommen und ich wollte das Buch gar nicht mehr weglegen. Eigentlich ist die Kategorie Thriller nicht so mein Genre, aber diese Geschichte hat mich das überdenken lassen. Doch man muss auch sagen, dass dies kein typischer Thriller mit viel Gewalt ist, sondern eher eine abgeschwächte Version davon, was ich persönlich klasse finde.

Die Geschichte ist sehr unvorhersehbar gewesen und es gibt viele unerwartete Wendungen. Besonders das Ende hat mich überrascht. Immer mehr wird man in die Geschichte hineingezogen und will unbedingt wissen, wie es weiter geht.

Zudem sind die Charaktere alle ein bisschen verschwiegen und geben sich eher geheimnisvoll. Zum Beispiel Sander, der nach vielen Jahren des Verschwindens endlich wieder nach Hause kommt, benimmt sich eigenartig. Warum und weshalb werdet ihr erfahren, wenn ihr das Buch lest.

Auch seine Schwester Iris hat ein Geheimnis was sie vor ihren Eltern zu verbergen versucht. Ihr Freund Christiaan ist irgendwie in die Sache verwickelt und musste sogar vor einiger Zeit in die Psychiatrie, da er die Schuldgefühle nicht mehr aushalten konnte. Der Vater von Sander, Iris und dem Kleinkind Bas zieht sich nach dem Verschwinden seines Sohnes immer mehr zurück. Er verfängt sich in Depressionen und wird immer passiver. Im Gegenteil zu seiner Frau die jahrelang versucht ihre Geschichte in die Medien zu bringen, um hoffentlich schnell ihren Jungen wieder zurück zu bekommen.

Ich habe wirklich rein gar nichts an diesem Buch auszusetzten und gebe ihm daher volle 5 Sterne.  Lest es, ihr werdet es nicht bereuen!

Vielen Dank an das Bloggerportal für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplares!

Meine Bewertung: 5 von 5 Sternen  
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